Richtig bohren

Sauber hält besser. Je akribischer Sie Bohr­mehl aus dem Loch entfernen, desto besser hält der Dübel.

Vorbereitung. Damit Sie keine Wasser- oder Stromleitung beschädigen, sollten Sie vor dem Bohren ein Leitungs­suchgerät einsetzen. Vor allem in Altbauten verbergen sich unter Putz und Tapeten oft unkonventionell verlegte Kabel.

Kraft­aufwand. Für Löcher in Beton und harten Steinen brauchen Sie eine Bohr­maschine mit Schlag­funk­tion. In Lochziegeln, Porenbeton und Gips­karton bohren Sie besser gefühlvoll ohne Schlag, damit das Bohr­loch nicht ausfranst. Gute Bohr­maschinen finden Sie unter (Test Bohrmaschinen, test 3/2015).

Maßarbeit. Wählen Sie den Bohrer wie auf der Verpackung des Dübels empfohlen. Bohren Sie immer einige Milli­meter tiefer, als der Dübel und vor allem auch die Schraube lang sind. Tiefen­anschlag oder Klebebandmarkierung am Bohrer helfen. Halten Sie die Maschine im 90-Grad-Winkel zur Wand, damit Dübel und Schraube gerade sitzen.

Schutz­kleidung. Beim Bohren geht schnell etwas ins Auge, vor allem bei Über-Kopf-Arbeiten. Eine Schutz­brille ist hier ein Muss. Staub am besten am Bohr­loch absaugen. Optimal klappt das, wenn eine zweite Person hilft.

Sauber­keit. Putzen Sie das Bohr­loch in seiner gesamten Tiefe, damit der Dübel sicher hält. Mit dem Staubsauger und am besten auch mit läng­licher Drahtbürste und Luft­puster mehr­fach im Wechsel.

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