Dübel

Richtig bohren

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Inhalt
Dübel - Der richtige Typ für jeden Zweck
Sauber hält besser. Je akribischer Sie Bohr­mehl aus dem Loch entfernen, desto besser hält der Dübel. © Stiftung Warentest

Vorbereitung. Damit Sie keine Wasser- oder Stromleitung beschädigen, sollten Sie vor dem Bohren ein Leitungs­suchgerät einsetzen. Vor allem in Altbauten verbergen sich unter Putz und Tapeten oft unkonventionell verlegte Kabel.

Kraft­aufwand. Für Löcher in Beton und harten Steinen brauchen Sie eine Bohr­maschine mit Schlag­funk­tion. In Lochziegeln, Porenbeton und Gips­karton bohren Sie besser gefühlvoll ohne Schlag, damit das Bohr­loch nicht ausfranst. Gute Bohr­maschinen finden Sie mithilfe unseres Bohrmaschinen-Tests.

Maßarbeit. Wählen Sie den Bohrer wie auf der Verpackung des Dübels empfohlen. Bohren Sie immer einige Milli­meter tiefer, als der Dübel und vor allem auch die Schraube lang sind. Tiefen­anschlag oder Klebebandmarkierung am Bohrer helfen. Halten Sie die Maschine im 90-Grad-Winkel zur Wand, damit Dübel und Schraube gerade sitzen.

Schutz­kleidung. Beim Bohren geht schnell etwas ins Auge, vor allem bei Über-Kopf-Arbeiten. Eine Schutz­brille ist hier ein Muss. Staub am besten am Bohr­loch absaugen. Optimal klappt das, wenn eine zweite Person hilft.

Sauber­keit. Putzen Sie das Bohr­loch in seiner gesamten Tiefe, damit der Dübel sicher hält. Mit dem Staubsauger und am besten auch mit läng­licher Drahtbürste und Luft­puster mehr­fach im Wechsel.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.10.2018 um 15:21 Uhr
Warenkundlicher Bericht

@torsten.landschoff: Diese Veröffentlichung ist leider kein Test, sondern ein warenkundlicher Bericht über Dübel. Was das Special bietet, wird vor dem kostenpflichtigen Abruf erläutert.
Ihren Kommentar nehmen wir gerne als Testanregung auf und leiten sie an das zuständige Untersuchungsteam weiter. (Se)

torsten.landschoff am 08.10.2018 um 07:33 Uhr
Und wo ist der Test?

Der Artikel war zwar nicht teuer, aber dennoch für mich wertlos. Welchen Dübeltyp man wo nimmt, sagen einem auch die Broschüren der Dübelhersteller.
Ich hatte mir erhofft, dass die verschiedenen Dübel auch getestet werden und in das Praxis verglichen werden, was diese tatsächlich halten und wie einfach diese zu montieren sind. Insbesondere frage ich mich, ob der Duopower tatsächlich noch besser ist als der UX.
Spannend ist auch, wie gut man die Dübel wieder rausbekommt. Ich bin daher fischer Fan, die Tox-Dübel sind härter und lassen sich besser in's Loch "prügeln", aber die fischer Dübel bekomme ich meistens besser wieder raus.
Kann man dem entnehmen, dass Tox besser halten oder ist es einfach das Material, das den Unterschied macht?
Leider habe ich noch nirgends im Netz einen brauchbaren Vergleichstest von Dübel gefunden. Schade!
MfG, Torsten Landschoff

Werkzeugverband am 05.04.2017 um 15:40 Uhr
Anmerkungen aus Sicht der Dübelhersteller

- Neben Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen sollte der Anwender sollte also beim Kauf auch auf solche Dübel mit CE-Kennzeichnung achten.
- Bei Kunststoffdübeln, die ohne Schraube verkauft werden, liegt in der Auswahl der richtigen Schraube durch den Anwender ein gewisses Sicherheitsrisiko. Oft werden Schrauben verwendet, die noch aus früheren Projekten vorhanden sind und nicht optimal zum Dübel passen. Für höher belastete Befestigungen empfehlen wir daher Kunststoff-Rahmendübel mit bauaufsichtlicher Zulassung oder CE-Zeichen, die ausschließlich als System Dübelhülse + Spezialschraube angeboten werden. Damit ist die Montagesicherheit wesentlich höher.
- Befestigungen von Markisen, Terrassengeländern etc. sollten möglichst durch Fachbetriebe auf Grundlage einer Bemessung ausgeführt werden. In jedem Fall müssen hier, wie generell im Außenbereich, Dübel bzw. Schrauben aus nichtrostendem Stahl (Edelstahl) verwendet werden.
Viel Erfolg beim Dübeln
Construction Fixings Germany