Dübel

Für Porenbeton

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Unter­grund. Kommt der Bohrer sehr zügig voran, steckt er in Poren- beziehungs­weise Gasbeton wie „Ytong“ oder anderem weichen Material. Nicht jeder Dübel ist hierfür gut geeignet.

Leichtes. Eine güns­tige Wahl sind die üblichen Universaldübel.

Mittel­schweres. Je schwerer die Last, desto tiefer und fester sollte die Verankerung sitzen. Spezielle Poren- oder Gasbeton­dübel wie der Fischer GB (mit spiralförmigen Flügeln) oder der drei­eckig geformte Tox Ytox werden mit dem Hammer ins Bohr­loch getrieben. Belast­bar sind sie je nach Durch­messer oft mit 20 bis 40 Kilo.

Dübel - Der richtige Typ für jeden Zweck
© Stiftung Warentest

Schweres. Poren- und Gasbeton hält nur begrenzt. Chemische Dübel können immerhin zum Beispiel 50-Kilogramm-Lasten oder mehr verankern.

Dübel - Der richtige Typ für jeden Zweck
Geflügelt. Die spiralförmigen Flügel dieses Dübels dringen in den relativ weichen Poren- oder Gasbeton ein und verankern sich dort. © Stiftung Warentest / M.Cantarellas-Calvo
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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.10.2018 um 15:21 Uhr
Warenkundlicher Bericht

@torsten.landschoff: Diese Veröffentlichung ist leider kein Test, sondern ein warenkundlicher Bericht über Dübel. Was das Special bietet, wird vor dem kostenpflichtigen Abruf erläutert.
Ihren Kommentar nehmen wir gerne als Testanregung auf und leiten sie an das zuständige Untersuchungsteam weiter. (Se)

torsten.landschoff am 08.10.2018 um 07:33 Uhr
Und wo ist der Test?

Der Artikel war zwar nicht teuer, aber dennoch für mich wertlos. Welchen Dübeltyp man wo nimmt, sagen einem auch die Broschüren der Dübelhersteller.
Ich hatte mir erhofft, dass die verschiedenen Dübel auch getestet werden und in das Praxis verglichen werden, was diese tatsächlich halten und wie einfach diese zu montieren sind. Insbesondere frage ich mich, ob der Duopower tatsächlich noch besser ist als der UX.
Spannend ist auch, wie gut man die Dübel wieder rausbekommt. Ich bin daher fischer Fan, die Tox-Dübel sind härter und lassen sich besser in's Loch "prügeln", aber die fischer Dübel bekomme ich meistens besser wieder raus.
Kann man dem entnehmen, dass Tox besser halten oder ist es einfach das Material, das den Unterschied macht?
Leider habe ich noch nirgends im Netz einen brauchbaren Vergleichstest von Dübel gefunden. Schade!
MfG, Torsten Landschoff

Werkzeugverband am 05.04.2017 um 15:40 Uhr
Anmerkungen aus Sicht der Dübelhersteller

- Neben Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen sollte der Anwender sollte also beim Kauf auch auf solche Dübel mit CE-Kennzeichnung achten.
- Bei Kunststoffdübeln, die ohne Schraube verkauft werden, liegt in der Auswahl der richtigen Schraube durch den Anwender ein gewisses Sicherheitsrisiko. Oft werden Schrauben verwendet, die noch aus früheren Projekten vorhanden sind und nicht optimal zum Dübel passen. Für höher belastete Befestigungen empfehlen wir daher Kunststoff-Rahmendübel mit bauaufsichtlicher Zulassung oder CE-Zeichen, die ausschließlich als System Dübelhülse + Spezialschraube angeboten werden. Damit ist die Montagesicherheit wesentlich höher.
- Befestigungen von Markisen, Terrassengeländern etc. sollten möglichst durch Fachbetriebe auf Grundlage einer Bemessung ausgeführt werden. In jedem Fall müssen hier, wie generell im Außenbereich, Dübel bzw. Schrauben aus nichtrostendem Stahl (Edelstahl) verwendet werden.
Viel Erfolg beim Dübeln
Construction Fixings Germany