Die Gesellschaft in Zug in der Schweiz bittet geschädigte Gesellschafter der insolventen Hanseatischen AG, die dort 1996 und 1997 einen Vertrag abschlossen, ihr Vertretungsvollmachten zu geben. Dazu sollen Anleger der Firma ihre gesamten Unterlagen überreichen. Die Sanacura will dann gerichtlich klären lassen, ob etwa 24 Millionen Mark aus der Konkursmasse an stille Gesellschafter zurückgeführt werden müssen. Für ihre Dienste nimmt die AG im Erfolgsfall 25 Prozent vom Nettoerlös des Geldes, das dem Anleger zusteht. Darauf sollten sich Anleger nicht einlassen, sondern sich individuell von einem deutschen Anwalt vertreten lassen.

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