Dubiose Geld­anlagen Wurst­welten im Visier der Staats­anwalt­schaft

Dubiose Geld­anlagen - Wurst­welten im Visier der Staats­anwalt­schaft
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Die Staats­anwalt­schaft Augs­burg ermittelt gegen die Verantwort­lichen der Firmen Wurst­welten, EnerCrox und Halb­strom wegen Betrugs. Hunderte Anleger wurden um viel Geld gebracht. Bei allen Geschäften wurden Anlegern für Darlehen, die sie zur Verfügung stellten, hohe Zinsen versprochen.

Vermittler der Firma Sach­wert Bayern Kontor über­redeten Anleger, Darlehen für die Wurst­geschäfte der Wurst­welten zu geben. Ihr Geschäfts­führer ist Alexander von Holst. Die Entgegen­nahme von Darlehen wurde schließ­lich als unerlaubtes Bank­geschäft von der Finanz­dienst­leistungs­aufsicht verboten. Da war die Firma jedoch schon insolvent.

Initiator aller Geschäfte ist der gerichts­bekannte Rainer von Holst, der sich in die USA abge­setzt hat, um sich dem Zugriff deutscher Behörden zu entziehen. In Deutsch­land lässt von Holst die Firmen von Familien­mitgliedern leiten. Bei der Kriminal­polizei Augs­burg nannten Geschädigte häufig den Namen seiner Tochter, Anne von Holst. Ihr Job war es unter anderem, Anleger hinzuhalten, die ihr Geld zurück­verlangten. Dasselbe tat sie auch als Vorstand der Firmen­welten AG, ebenfalls pleite.

Tipp: Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Meldung Gerlachreport. Anla­gepro­dukte, vor denen die Stiftung Warentest warnt, fassen wir in unserer Warnliste Geldanlage zusammen.

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