Seit dem 1. Januar 2012 gilt für alle dualen Studiengänge die Sozialversicherungspflicht. Die Teilnehmer an den Studiengängen, in denen Theorie und Praxis kombiniert sind, gelten nicht mehr als Studenten, sondern als Auszubildende. Sie zahlen nun Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung und sammeln Ansprüche, beispielsweise auf Arbeitslosengeld.

Die meisten Teilnehmer an den dualen Studiengängen haben damit seit Jahresbeginn monatlich weniger Geld zur Verfügung. Zudem können sie sich – beispielsweise in der Krankenversicherung – nicht mehr zum günstigen Studententarif versichern.

Für Dual-Studierende, die monatlich weniger als 325 Euro verdienen, muss die Firma die Sozialabgaben allein zahlen.

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