Druckertinten Test

„Warnung“, meldet der Drucker: „Es hat den Anschein, dass Sie Fremdtinte verwenden.“ Doch es kann sich lohnen, solche Meldungen zu ignorieren. test hat Tinten für vier Drucker von Brother, Canon, Epson und HP geprüft. Ergebnis: Für Brother und Epson gibt es gute Tinten, die bis zu 90 Prozent der Druck­kosten sparen können. Bei den beiden Canon- und HP-Geräten im Test ist die Ersparnis durch Fremdtinten geringer. Zudem leidet der Komfort, teil­weise auch die Druck­qualität.

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TestDruckertintentest 03/2014
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Brother-Drucker schluckt alle Tinten

Am leichtesten macht es der Brother-Drucker den Drittanbietern. Als einziger mäkelt er beim Einsetzen der Patronen nicht an den Fremdtinten herum. Ein Grund: In seine Farb­tanks ist keine Elektronik einge­baut. Den Füll­stand kontrolliert der Drucker über ein kleines Sicht­fenster. Das klappt bei allen Tinten problemlos. Auch bei der Druck­qualität liegen die Fremdtinten für den Brother erfreulich nahe beim Original. Eine druckt Fotos gar ein wenig besser – schafft dafür aber bei Text kein ganz so sattes Schwarz. Auch die Ersparnis ist beim Brother am größten: Einige Fremdtinten sparen hier bis zu 90 Prozent Tinten­kosten.

Tipp: Die besten Drucker finden Sie im Produktfinder Drucker auf test.de.

Epson mäkelt bei Fremdtinten

Beim Epson-Drucker ist die Sache komplizierter. Seine Farb­tanks sind mit einem elektronischen Chip gesichert. So nervt dieser Drucker beim Einsetzen von Fremd­patronen mit Warnmeldungen. Doch die sind nur teil­weise berechtigt. So funk­tioniert die Füll­stands­kontrolle beim Epson mit allen Patronen im Test problemlos. Bei der Druck­qualität müssen Sparfüchse aber tatsäch­lich Abstriche machen. Bei Fotos erreicht keine der Fremdtinten ganz die Qualität des Originals. Groß ist der Abstand aber nicht, und es winken hier immerhin bis zu 70 Prozent Ersparnis.

Kombipatronen ohne Füll­stands­anzeige

Statt einfacher Farb­tanks nutzen die beiden Drucker von Canon und HP komplexere Tinten­patronen mit einge­bautem Druck­kopf. Die Fremdanbieter können solche Patronen – auch aus patent­recht­lichen Gründen – nicht einfach nach­bauen. Statt­dessen müssen sie gebrauchte Original­patronen auftreiben, sie aufwendig reinigen, aufarbeiten und neu befüllen. Dabei gelingt es offen­bar nicht, den Speicher des Druck­kopfes zurück­zusetzen. So reagieren beide Drucker zunächst mit Warn- oder Fehler­meldungen, wenn Fremd­patronen einge­legt werden. Und bei keiner der Fremdtinten funk­tioniert die Füll­stands­anzeige.

Beim Fotodruck lässt sich auch bei Canon und HP viel Geld sparen

Die Ersparnis fällt bei den aufbereiteten Patronen für Canon und HP weit geringer aus als bei den Tanks für Brother und Epson. Bei Fotodru­cken lassen sich mit bestimmen Fremdtinten aber bis zu 70 Prozent sparen. Bei den übrigen Fremdtinten ist die Ersparnis dagegen so gering, dass sich der Kauf kaum lohnt, da die Druck­qualität bei weitem nicht an die der Originale heran­reicht. Besonders enttäuschen die Fotodrucke, die die Tinten von Agfaphoto, Jet Tec und KMP für den Canon-Drucker liefern: Sie sind flau und kontrast­arm.

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