Drucker­patronen im Test: Bis zu 80 Prozent sparen

Leere Patronen nicht in den Müll werfen

Ausgediente Tinten­patronen gehören nicht in den Hausmüll. Meist prangt bereits auf den Patronen selbst oder ihrer Verpackung das Symbol einer durch­gestrichenen Müll­tonne. Es gibt viele kostenlose Möglich­keiten, die Patronen korrekt zu entsorgen.

Originalanbieter

Brother, Canon, Epson und HP nehmen ihre leeren Patronen zurück – aber nur Originale. Auf ihren Webseiten lassen sich frankierte Rück­sendeum­schläge anfordern.

Dritt­anbieter

Auch einige Dritt­anbieter sammeln Leer­gut wieder ein. Agfaphoto legt seinen Patronen schon bei Kauf einen Rück­sendeum­schlag bei. KMP macht das auch für einige Patronen. Auf der Website von Prindo lässt sich ein gebührenfreier Rück­sende­schein anfordern. Tonerdumping zahlt sogar für bestimmte Modelle und verrechnet zwischen 50 Cent und 3 Euro pro Patrone mit der nächsten Bestellung.

Aufkaufplatt­formen

Diverse Internetplatt­formen kaufen leere Patronen an – oft jedoch nur Originale.

Wert­stoff­hof

Kommunale Recycling­höfe nehmen kostenlos ausgediente Tinten­patronen an.

Elektronikmärkte

Media Markt, Saturn und ihre Konkurrenten sind nach dem Elektrogesetz (ElektroG) dazu verpflichtet, alte Tinten­patronen mit elektronischen Bestand­teilen wie einem Chip zurück­zunehmen – selbst wenn sie nicht dort gekauft wurden. In den meisten Filialen von Media Markt und Saturn stehen in der entsprechenden Abteilung Boxen zum Einwurf der Patronen.

Onlinehändler

Das Elektrogesetz gilt auch für große Internethändler wie zum Beispiel Amazon. Der Versandhändler regelt die Rück­nahme via Link über den kostenlosen Recycling-Service „Electroreturn“ der Post.

Deutsche Post

Für alles, was in einen Maxi­brief passt, bietet die Post „Electroreturn“ im Internet für jedermann an. Einfach unter deutschepost.de/elektroreturn gratis die Versandmarke ausdrucken und die leeren Tinten­patronen abschi­cken.

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