So schneiden die Fremdtinten im Detail ab

Für Brother

Drucker­patronen Test

Anders als die Brother-Patronen in den Vortests sind die für den MFC-J870DW mit einem Chip gesichert. Der Schutz­mecha­nismus ist offen­bar erfolg­reich. Von drei geprüften Fremdtinten scheiden zwei wegen Kompatibilitäts­problemen aus: KMP und Peach. Von ihren Patronen erkannte der Drucker im Test so viele nicht, dass wir sie als mangelhaft bewerten müssen.

Qualität und Ersparnis. Die Qualität der Ausdrucke ist beim Brother auch mit Originaltinte schwächer als die der anderen Drucker im Test. Unter den Fremdtinten kommt die von Ink Swiss qualitativ dem Original nahe und spart enorme 80 Prozent Druck­kosten.

Hand­habung. Die Anleitung von Ink Swiss ist sehr klein und teil­weise nur in Eng­lisch gedruckt, es gibt kein Halt­barkeits­datum auf der Verpackung.

Für Canon

Drucker­patronen Test

Die Patronen für den Canon Pixma MG5450 rasten mit einem Plastikhebel im Drucker ein. Bei etlichen KMP-Patronen war er abge­brochen. Andere KMP-Patronen wurden vom Drucker nicht erkannt – insgesamt mangelhaft!

Qualität und Ersparnis. Bei der Licht- und Wisch­beständig­keit schneiden alle Fremdtinten schlechter ab als das Original. Fotos druckt Pelikan so gut wie das Original. Agfaphoto und Peach drucken Text sehr gut. Peach spart am meisten: 60 bis 70 Prozent.

Hand­habung. Die Füll­stands­kontrolle ist mit keiner Patrone gut: Zwar warnt der Drucker, wenn die Tinte zur Neige geht, doch nur an der Druck­qualität erkennt der Nutzer, wenn sie wirk­lich leer ist. Die Anleitungen über­zeugen bei keinem Produkt, auch fehlt bei allen ein Halt­barkeits­datum auf der Verpackung.

Für Epson

Drucker­patronen Test

Nur beim Epson-Drucker gab es keinerlei Kompatibilitäts­probleme mit Fremdtinte. Bei den Patronen für den Epson Workforce WF-2540WF treten alle Fremdanbieter mit nachgebauten Patronen an. Wiederbefüllte Original­patronen haben wir für dieses Modell nicht im Test.

Qualität und Ersparnis. Die iColor-Tinte von Pearl kommt der Druck­qualität des Originals besonders nahe und spart enorme 70 bis 80 Prozent. Ink Swiss dagegen druckt Texte etwas blass und Fotos mit deutlichen Farb­abweichungen – besonders Schwarz­weiß­fotos sind stark blau­stichig.

Hand­habung. Epson-Tinte hat die beste Anleitung im Test. Bei Ink Swiss und Pearl/iColor ist sie teil­weise nur in Eng­lisch gehalten. Bei Armor, Edding und Ink Swiss fehlt ein Halt­barkeits­datum auf der Verpackung.

Für HP

Drucker­patronen Test

Die meisten der Fremd­patronen für den HP Officejet 6700 Premium im Test sind wiederbefüllte Original­patronen. Nur Pearl/iColor tritt mit eigenen, nachgebauten Patronen an. Zahlreiche Armor-Patronen wurden im Test vom Drucker nicht erkannt. Sie schneiden darum mangelhaft ab.

Qualität und Ersparnis. Die Tinten von Agfaphoto und von Pearl/iColor drucken Fotos deutlich kontrastärmer als die Originaltinte. Die von Pelikan druckt etwas besser, spart aber nur 30 Prozent.

Hand­habung. Bei den Pelikan-Patronen funk­tioniert die Füll­stands­kontrolle nicht richtig: Der Drucker behauptet viel zu früh, sie seien fast leer. Die Anleitung von Pearl/iColor ist teil­weise nur in Eng­lisch gehalten, bietet aber immerhin hilf­reiche Abbildungen. Agfaphoto und Pelikan geben auf der Verpackung kein Halt­barkeits­datum an.

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