Drucker im Test Test

Auch bei ihren Drucker-Tests vergleicht die Stiftung Warentest nicht Äpfel mit Birnen, sondern immer nur Äpfel mit Äpfeln.

Ein Drucker gehört heute zum Haushalt. Es gibt Tinten­strahl­drucker und Laser­drucker. Multi­funk­tions­drucker dienen zusätzlich als Scanner und Kopierer – einige auch als Fax. Die Drucker-Tests der Stiftung Warentest zeigen große Unterschiede bei Qualität und Folge­kosten. Neu im Test 14 Tintendrucker. Die Test-Daten­bank liefert Test­ergeb­nisse, Daten und Preise von 183 Druckern, davon 95 lieferbar.

Neue Tests von Farbtinten­druckern im März 2019

Mit dem März-Update kommen 14 neue Tintendrucker in unsere Tests von Druckern: Elf Kombidrucker (vier davon mit Fax, sieben Drucker ohne Fax) und drei einfache Tinten­drucker – von Brother, Canon, Epson und HP. Bei den reinen Tinten­druckern tut sich Neues: So haben wir neben einem klassischen, knapp 100 Euro teuren Büromodell von HP je ein kleines Modell von Canon und HP getestet. Beide kommen mit einer Smartphone-App daher, die das Kopieren einfacher machen soll: Einfach die Vorlage abfotografieren, zum Drucker schi­cken, Fertig. Wir haben es ausprobiert: Der Vorgang ist simpel, doch das Ergebnis über­zeugt nicht immer.

Mehr Tinten­vorrat, güns­tigere Seiten­preise

Der Trend zu Druckern mit besonders großem Tinten­vorrat findet Nach­ahmer. Wie Epson hat jetzt auch Canon ein Modell im Angebot, das aus Flaschen nachgefüllt wird. Brother ist mit einem Multi­funk­tions­drucker im Test, dessen Tinten­patronen außer­ordentlich groß sind. Und Epson senkt die Seiten­preise über Tinte in Beuteln. Bei diesen Druckern ist im Kauf­preis für den Drucker schon Tinte für mehrere tausend Seiten enthalten.

Ein Drucker von Canon und einer von Epson senken die Druck­kosten besonders radikal: Eine Text­seite kommt auf nur noch 0,3 Cent, eine Farbseite auf 1,5 Cent. Aber: Noch immer schlagen sich güns­tige Folge­kosten in hohen Anschaffungs­kosten nieder: Mehr als 200 Euro kosten die Modelle mit besonders nied­rigem Seiten­preis. Bei billigen Druckern dagegen kostet eine Text­seite auch schon mal 10 Cent. Für Viel­drucker ist das inakzeptabel, wer nur selten mal eine Seite druckt, kann damit leben.

Tipp: In unser Datenbank Drucker-Tests finden Sie für alle Drucker detaillierte Angaben zu den Druck­kosten bei verschiedenen Druck­szenarien und können auch nach Druck­kosten filtern.

Patronen, Fläschen, Beutel – so kommt die Tinte in den Drucker

Drucker im Test Test

Tinte wird nicht mehr nur in kleinen Patronen serviert. Große Patronen, Nach­füll­flaschen oder Tintenbeutel erhöhen die Reich­weite beim Druck.

Tinte wird nicht mehr nur in kleinen Patronen serviert. Große Patronen, Nach­füll­flaschen oder Tintenbeutel erhöhen die Reich­weite beim Druck.

Das bietet Ihnen die Test-Daten­bank Drucker

Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank enthält alle von der Stiftung Warentest seit 2013 geprüften Drucker und Multi­funk­tions­geräte – mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Hier gehts direkt zu 183 Druckern im Vergleich.

Filter­möglich­keiten. Meist reichen drei Filterklicks in der Daten­bank, um den für Sie am besten geeigneten Drucker zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.

Test-Berichte. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Artikel der Zeit­schrift test zum Thema „Drucker-Tests“. Sie können sich die Testberichte im Originallayout als PDF herunter­laden.

Der richtige Drucker für jeden Typ

Am Markt haben sich Tinten­drucker und Laser­drucker etabliert – mit spezifischen Vorteilen und Nachteilen. In beiden Produkt­gruppen gibt es gute Drucker. Die kostenlosen Beratungs­texte und das FAQ Drucker der Stiftung Warentest helfen Ihnen dabei, den richtigen Drucker zu kaufen.

Perfekter Fotodruck. Sie legen Wert auf gute Ausdrucke von Bildern? Die liefern Ihnen nur die besten Tinten­drucker, die im entsprechenden Test die Note sehr gut erreichen. Billige Modelle sowie Laser­drucker kommen bestenfalls auf ein gutes Ergebnis. Laser­drucker haben außerdem ein Handicap beim Papier: Edel glänzendes Fotopapier funk­tioniert nur mit Tinten­druckern.
Tintenstrahldrucker im Test.

Perfekter Text­druck. Sie wollen vor allem Text drucken – und der soll knackig aussehen? So ein Resultat liefern Laser­drucker bereits auf billigem Normal­papier. Bei Tinten­druckern fasert das Druck­bild mehr oder weniger aus. Hoch­wertiges Papier mindert den nach­teiligen Effekt bei Tinten­druckern, treibt aber den Preis in die Höhe.
Laserdrucker im Test.

Billiger Fotodruck. Sie wollen Bilder ausdrucken – aber bei den Druck­kosten sparen? Dann kommt der mehr als 200 Euro teure Pixma G3501 von Canon infrage. Er druckt Bilder besonders günstig. Auch das Tintenabo bei HP senkt die Kosten drastisch. Aber: Das abonnierte Druck­volumen ist recht genau einzuhalten, damit der Komfort- und Preis­vorteil des Angebots erhalten bleibt. Wer das Abo bucht sollte wissen, was er vorhat.

Billiger Text­druck. Günstig Text drucken können Laser­drucker – sowie bei Tinten­druckern die Ecotank-Serie von Epson, das Tintenabo von HP und je ein Drucker von Brother und Canon.

Gelegen­heits­druck. Sie drucken nur selten? Dann greifen Sie zum Laser­drucker. Er arbeitet auch nach monate­langer Untätigkeit klaglos und verbraucht nur Toner, wenn er etwas druckt. Anders ist das bei Tinten­druckern: Sie benutzen die Tinte, um die Druck­düsen zu reinigen – selbst, wenn sie nicht drucken. Nachteil der Laser­drucker: Fotodrucke sind wenig brillant. Sie lassen sich aber auch von einem Foto­service vor Ort oder im Internet erledigen.

Tinte schlu­cken, ohne zu drucken

Seit 2015 ermittelt die Stiftung Warentest für Tintengeräte, welche Tinten­kosten entstehen, wenn der Drucker sechs Wochen lang nicht benutzt wird. Dafür bestü­cken die Tester ein Exemplar jedes Modells nach der ersten Inbetrieb­nahme mit frischen Patronen – und lassen es sechs Wochen lang einfach stehen. Sie schalten die Geräte lediglich einmal pro Woche ein und wieder aus. Anschließend ermitteln sie, wie viel Tinte in dieser Zeit verbraucht durch Reinigungs­vorgänge wird und welche Tinten­kosten dadurch entstehen. Diese Information finden sie in den Drucker-Tests.
Übrigens: Immer wieder testen wir auch Druckerpatronen für Tintenstrahldrucker.

Im Video: Die Drucker-Tests der Stiftung Warentest

Der Drucker im heimischen Netz­werk

Zahlreiche Drucker im Test sind netz­werk­fähig. Statt direkt an einen PC können sie auch an einen Netz­werk-Router ange­schlossen werden. Dann können alle Rechner im lokalen Netz­werk auf sie zugreifen – praktisch in Unternehmen, Familien und Wohn­gemeinschaften. Die Verbindung zum Router erfolgt entweder per Lan-Kabel oder drahtlos per WLan. Manche Drucker haben beides. Einer, der Tinten­drucker Tango von HP, bietet gleich gar keine Buchse für Drucker­kabel mehr. Er kann nur noch via Funk verbunden werden.

  • Vorteil Lan. Die Verbindung ist schneller, sicherer und stabiler. Zu den Lan-Druckern.
  • Vorteil WLan. Die Funk­verbindung erspart lästiges Verkabeln. Zu den WLan-Druckern.

So klappt das Drucken vom Handy und Tablet

Alle Geräte in den Drucker-Tests der Stiftung Warentest bringen Treiber für Wind­ows-Rechner mit, die allermeisten auch für Mac OS X. Doch immer mehr Nutzer haben auch ein Smartphone oder ein Tablet mit mobilem Betriebs­system. Auf diesen Geräten funk­tioniert das Drucken nicht wie vom PC gewohnt. Was zu beachten ist, lesen Sie im Unter­artikel Mobiles Drucken via App.

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