Drucker Test

Laser- oder Tintendrucker? Vor dieser Ent­schei­dung stehen viele Käufer. Denn: Vorbei ist die Zeit, da Laserdrucker einzig profimäßig in Unternehmen im Einsatz waren. Durch den massiven Preisverfall sind sie längst auch für zuhause attraktiv. Die Stiftung Warentest hat 16 Drucker beider Systeme getestet. Die Preise: zwischen 51 und 221 Euro.

Zu diesem Thema bietet test.de aktuellere Tests: Drucker und Drucker-Scanner-Kombis

Schwarzweißlaserdrucker 2010

  • Brother HL-2035 Hauptbild Brother HL-2035
  • Canon i-Sensys LBP3010 Hauptbild Canon i-Sensys LBP3010
  • Dell 2230d Hauptbild Dell 2230d
  • Epson Aculaser M2000D Hauptbild Epson Aculaser M2000D
  • HP Laserjet P1005 Hauptbild HP Laserjet P1005
  • HP Laserjet P2035 Hauptbild HP Laserjet P2035
  • Kyocera FS-1100 Hauptbild Kyocera FS-1100
  • Lexmark E260 Hauptbild Lexmark E260
  • Oki B410d Hauptbild Oki B410d
  • Samsung ML-1915 Hauptbild Samsung ML-1915
  • Samsung ML-2850DR Hauptbild Samsung ML-2850DR

Tintenstrahldrucker 2010

  • Canon Pixma iP4700 Hauptbild Canon Pixma iP4700
  • Epson Stylus P50 Hauptbild Epson Stylus P50
  • Epson Stylus S21 Hauptbild Epson Stylus S21
  • HP Deskjet D2660 Hauptbild HP Deskjet D2660
  • HP Officejet 6000 Hauptbild HP Officejet 6000
Alle Produkte anzeigenWeniger anzeigen

Schwarzweißlaser: schnell und günstig bei Text

Schwarzweiß-Laserducker sind mittlerweile oft so günstig wie Tintenstrahldrucker. Sie liefern schnell haltbare Drucke, die auch auf günstigem Normalpapier mit gestochen scharfer Qualität glänzen. Am günstigsten druckt der Kyocera: Der Druck einer „sehr guten“ Textseite kostet mit ihm nur 1,5 Cent. Ein „guter“ Schwarzweißlaser aus dem Test ist schon für rund 100 Euro zu haben. Die Schwächen dieses Systems liegen allerdings ganz klar bei Grafiken und Fotos – hier machen Tintenstrahldrucker die bessere Figur.

Tintenstrahler: besser für Grafik und Fotos

Sollen auch Fotos oder Grafiken gelingen, sind Tintenstrahldrucker die bessere Wahl. Fotos sehen beim Testsieger von Canon, dem Pixma iP4700, und beim Epson Stylus P50 am besten aus. Der Vorteil beim Canon: Er hat zwei automatische Papiereinzüge. So lassen sich gleichzeitig zum Beispiel normales DIN-A4-Papier für Texte und Fotopapier für Bilder einlegen. Nachteil der Tintendrucker: Sie sind langsamer als die Laser und beim Textdruck teilweise mehr als doppelt so teuer.

Tinte und Toner: der Unterschied

Bei den Laserdruckern entfällt das häufige Wechseln der Patrone und es trocknet auch keine Tinte ein. Auch eine Düsenreinigung ist nicht erforderlich. Und: Eine Tonerkartusche hält bei großen Füllmengen mehrere tausend Seiten. Deshalb sind Laser auch bei Vieldruckern so beliebt. Tintenpatronen schaffen bei reinem Textdruck üblicherweise nur einige hundert Seiten. Textdrucke gibt es bei den Tintenstrahlern ab 2,5 Cent, ein A4-Foto kostet mindestens 90 Cent. Laser drucken meist deutlich billiger: Sie schaffen Textseiten schon ab 1,5 Cent.

Stromverbrauch unterschiedlich

Zwei Laserdrucker im Test - von Dell und Lexmark - fressen im Standby satte 11 Watt. Sind sie immer eingeschaltet, belastet das die Stromrechnung mit rund 20 Euro zusätzlich im Jahr. Um Strom zu sparen, muss der Nutzer sie jedes Mal komplett ausschalten, wenn er nicht druckt. Doch nicht jeder Laserdrucker und keiner der geprüften Tintenstrahldrucker besitzt einen Netzschalter. Viele Drucker verfügen nur über eine „Aus“-Taste. Die bringt allerdings nicht alle Drucker wirklich auf 0 Watt. Mehr als 1 Watt verbraucht im Test aber keiner.

Wenige Zusatzfunktionen

In der geprüften Preisklasse bis gut 200 Euro verfügen die Drucker kaum über Extras. Duplexdruck - also beidseitiges Drucken - beherrscht zumindest der Canon Pixma iP4700 und immerhin vier Laser. Duplexdruck halbiert den Papierbedarf. Beim Canon steigen dafür aber die Druckkosten: Er verwendet beim Duplexdruck auch beim Schwarzweißdruck Farbtinte. Was allen fehlt, ist der Druck von Digitalfotos direkt von einer Speicherkarte. Und kein Drucker im Test hat ein hilfreiches Vorschaudisplay. Den Direktdruck von der Kamera beherrscht nur der Canon Pixma iP4700. Praktisch wäre ein Anschluss für lokale Netzwerke (Lan), doch auch hier punktet nur einer, der HP Officejet 6000.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1310 Nutzer finden das hilfreich.