So werden Sie ein Drohnenpilot

Einen Quadrokopter zu fliegen, ist keine große Kunst. Ein Druck am linken Hebel der Fernbedienung – die Drohne hebt ab und steigt auf. Den Hebel loslassen oder in die Mitte schieben: Das Flugzeug schwebt. Eine komplexe elektronische Lage­regelung hält es in der Waage.

Ohne Navi vom Winde verweht

Modelle mit Navigation trotzen Wind und Wetter und bleiben eisern in Position und Höhe. Das können Modelle ohne Navi nicht. Die werden leicht vom Winde verweht und müssen kontinuierlich nachgesteuert werden. Je nach Einstellung dreht sich die Drohne mit dem linken Hebel rechts­herum und links­herum, daran gezogen geht es abwärts. Der rechte Hebel steuert beispiels­weise die Flug­richtung: vor und zurück für vorwärts und rück­wärts, rechts und links für den Flug zu den Seiten.

Figuren fliegen auf Knopf­druck

Mit Sensoren und ausgeklügelten Steuer­programmen ausgestattete Geräte landen selbst oder fliegen Figuren. Ein paar Beispiele, wobei die Anbieter der Drohnen schon mal andere Namen für die Flugfiguren verwenden:

  • Coming Home heißt die wichtigste Auto­matik­funk­tion. Gerät die Drohne außer Sicht, kommt sie auf Knopf­druck zum Piloten zurück. Droht der Absturz wegen leerer Akkus, machen einige das sogar auto­matisch.
  • Follow Me: Dank dieser Funk­tion folgt die Drohne dem Piloten und filmt ihn.
  • Orbit: Sie umkreist den Piloten und nimmt ihn dabei auf.
  • Head­less: Ungeachtet ihrer Fluglage fliegt sie entsprechend der Hebelbewegung aus Sicht des Piloten.
  • Waypoint: Die Drohne fliegt gesetzte Wegpunkte nach­einander ab.
  • Terrain Follow: Sie fliegt in einer bestimmten Höhe über dem Boden.
  • Looping, Rolle: wie beim richtigen Flugzeug, nur viel schneller.

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