Anleger von geschlossenen Immobilienfonds der Stuttgarter Firma Kapital-Consult fühlen sich getäuscht. Ihnen seien die Dreilände-Fonds (DLF) ­ darunter die Fonds DLF 93/14 , 94/17 und 97/22, bei denen der Generalmieter Stella Pleite ging ­ mit falschen Versprechen verkauft worden. Neben dem Hinweis auf sichere Ausschüttungen sei ihnen vor allem gesagt worden, sie könnten ihre Fonds jederzeit kündigen. Außerdem sei ihnen erklärt worden, sie könnten ihren Fonds nach sieben Jahren mit einer 100-prozentigen Rückerstattung ihrer Einlage an die DHB-Dreiländer-Handels- und Beteiligungsgesellschaft ­ Walter Fink KG verkaufen. Da diese Versprechen nicht zutreffen, lassen sich rund 150 Anleger vom Bund der Kapitalanleger e. V. (Tel. 06824/911-54, Fax -69) vertreten. Etwa 100 Betroffene sind in einer Hamburger Interessengemeinschaft organisiert (Tel. 04177/7190-22, Fax -23), die von dem Bremer Rechtsanwalt Klaus Wewerka vertreten wird. Laut Kapital-Consult bleiben derzeit 17 DLF-Fonds hinter den Erwartungen zurück.

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