Drei-Liter-Autos Meldung

Insgesamt ist der VW Lupo 3L ein gelungenes Auto mit guter Qualitätsanmutung und vorbildlich niedrigen Verbrauchswerten. Vor dem Sparen kommt jedoch der satte Kaufpreis von mindestens 26.900 Mark.

VW Lupo 3L

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Der Smart CDI beitet zwei Personen viel Technik zum moderaten Preis.

Zwar war der Lupo 1.0 im Kleinwagentest vom November der Beste seiner Klasse, der Verbrauch von 7,3 Liter Benzin beim 37-kW/50-PS-Motor war allerdings reichlich hoch. Inzwischen steht die verbrauchsoptimierte Version 3L beim Händler, die sich bei zurückhaltender Fahrweise mit nur drei Liter Diesel zufrieden gibt. Unsere Testfahrten ergaben folgendes Bild: Der Dreizylinder-Turbomotor läuft geräusch- und vibrationsarm, dabei agil und durchzugskräftig. Auch vollbesetzt auf der Autobahn taucht nicht das Gefühl von Untermotorisierung auf. Selbst hier zeigte der Bordcomputer stets Werte deutlich unter fünf Litern an. Mit schonendem Fahrstil erreichten wir sogar Werte unter der magischen Grenze von drei Litern. Schaltvorgänge von der ersten in die zweite Stufe des Tiptronic-Getriebes dauern etwas lange. Bei wenig Last sind die Gangwechsel komfortabel, die Anschlüsse passen und auch der fünfte Gang bietet noch spürbare Durchzugskraft. Die Bremsen sind gut dosierbar, schnell ansprechend und gut bis sehr gut wirksam. Die schmalen Reifen vermitteln ein etwas unpräzises Fahrverhalten. Sportliche Ansprüche sind der Zielgruppe des Lupo 3L jedoch weniger wichtig. Andererseits verringern schmale Reifen schließlich den Rollwiderstand und die Lenkkräfte. Dennoch wünscht man sich beim Rangieren eine Servounterstützung. Gegenüber den normalen Lupos fehlen dem 3L die Sitzhöhenverstellung und das Easy-Entry-System, das den Einstieg nach hinten erleichtert.

Smart CDI

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Der Smart CDI beitet zwei Personen viel Technik zum moderaten Preis.

Den Kleinwagentest vom November absolvierte der MCC Smart & Pulse mit 40-kW/55-PS-Benzinmotor als sparsamster im Testfeld. Noch weniger verbraucht der neue Smart CDI mit der neuen Dieseltechnik Common Rail. Nominal schwächer als der letztens geprüfte Benziner, wirkt der Dreizylinder dennoch ausreichend kraftvoll. Im automatischen Schaltprogramm fallen während der Beschleunigung Schaltrucke und -pausen auf. Auch handgeschaltet sind keine schnelleren Gangwechsel möglich. Der Gesamtverbrauch wird mit 3,4 Liter je 100 Kilometer angegeben. Das würde den Aktionsradius einer 22-Liter-Tankfüllung rechnerisch auf über 600 Kilometer erweitern. Mit einem Basispreis von 18.980 Mark ist der Smart CDI knapp kalkuliert. Im Preis enthalten sind eine Reihe von Verbesserungen, die ab sofort auch den Benzinversionen zugute kommen. Zum Beispiel: Fernentrieglung für die Heckklappe, Restliteranzeige für den Kraftstoffvorrat, Wisch-Wasch-Automatik (vorn) und Intervallwischer (hinten). Besser gepolsterte Sitzlehnen und eine andere Federungsabstimmung sorgen für geringfügig mehr Fahrkomfort. Zusammen mit dem geänderten Stabilisator vorn und der elektronischen Bremskraftverteilung ist das Fahrverhalten in Kurven jetzt sicherer. Allerdings bleiben die etwas breiteren 145er-Vorderreifen der Benzinversion vorbehalten.

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