Dread-Disease-Police Meldung

Angebot: Die Scottish Amicable International Assurance plc (Sali) bietet seit März eine fondsgebundene Dread-Disease-Versicherung an, die die finanziellen Folgen von schweren Erkrankungen sowie von Invalidität oder Tod absichern soll. Als weitere Vorsorgebausteine werden beispielsweise Leistungen bei Erwerbsminderung oder im Pflegefall angeboten.

Vorteile: Der Dread-Disease-Schutz bezieht sich auf 25 Erkrankungen oder Eingriffe, mehr als die bislang branchenüblichen 18. Bei bestimmten Anlässen wie Familiengründung oder Hausbau können die Versicherungsleistungen ohne eine erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden. Kinder vom 2. bis 18. Lebensjahr sind automatisch mitversichert.

Nachteile: Der Versicherungsschutz hängt von den Risiken der Kapitalmärkte ab. Garantierte Versicherungsleistungen gibt es nur während der ersten zwölf Jahre Laufzeit. Bei Vertragsänderungen, wie zum Beispiel Erhöhung der Versicherungsleistung, erlischt die Garantie sofort. Im Extremfall kann es passieren, dass sich das Fondsguthaben leert und der Versicherungsschutz nicht mehr finanziert werden kann.

Die Versicherung ist relativ teuer. Ein 34 Jahre alter Nichtraucher, der den Komplettschutz wählt, zahlt 350 Mark im Monat bei einer Versicherungssumme von 302.034 Mark oder einer monatlichen Rente von 3.020 Mark bei Berufsunfähigkeit.

Fazit: Für die Absicherung gegen existenzielle Risiken ist eine Kombination aus Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und Risikolebensversicherung deutlich günstiger. Es ist sicherer und flexibler, fondsgebundene Geldanlagen separat laufen zu lassen und nicht mit diesem Grundschutz zu vermischen.

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