Drahtloses „High Speed“-Internet versprechen Funknetzbetreiber wie T-Mobile und Vodafone. Wer Notebook und Funknetzkarte besitzt, kann gemütlich Kaffee trinken und zugleich Hochgeschwindigkeits-Funknetze nutzen. Solche „Hotspots“ für drahtloses Surfen gibt es immer häufiger in Hotels, Flughäfen und Coffee-Shops.

Doch ein kleiner Test in Berlin zeigte, wie stark Realität und Werbung voneinander abweichen können. Bis die benötigte SMS mit den Nutzerdaten eintrudelte, war der Kaffee kalt: 1,5 (!) Stunden mussten wir auf die angeforderte Nachricht warten. Mehr als „es dauert heute leider“, hatte die Hotline nicht zu sagen. Auch die alternative Kreditkartenzahlung war „zurzeit leider nicht verfügbar“. Immerhin informierte uns die SMS, dass „die erstmalige Nutzung binnen 24 Stunden“, in unserem Fall bis 13.39 Uhr des nächsten Tages erfolgen musste. Zu spät. Nutzer von Hotspots wollen sofort surfen – und nicht erst Stunden später.

Wer es so eilig hat, zahlt auch die etwa acht Euro pro Stunde Internetnutzung. Dann sollte allerdings der Service klappen.

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