Steuerzahler, die aus beruflichen Gründen in einer Zweitwohnung leben, können nur in den ersten drei Monaten eine Verpflegungspauschale als Werbungskosten geltend machen. Diese Regelung widerspricht nicht dem Grundgesetz, entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 4 K 230/06). Ein Pendler wollte die Verpflegungskosten länger geltend machen. Nun muss der Bundesfinanzhof seinen Fall prüfen (Az. VI B 76/07).

Tipp: In den ersten drei Monaten können Sie für Ihre Verpflegung folgende Pauschalen abrechnen: 6 Euro für jeden Tag mit mindestens acht Stunden Abwesenheit von der Erstwohnung, 12 Euro für mindestens 14 Stunden und 24 Euro für 24 Stunden Abwesenheit.

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