Der Bundesfinanzhof (BFH) unterstützt Singles, die am Arbeitsort einen zweiten Haushalt führen und für den ersten nichts zahlen. Die Kostenbeteiligung ist zwar ein wichtiges Indiz für den eigenen Haupthaushalt, aber nicht zwingend.

Geklagt hat ein Sohn, der Räume im Dachgeschoss seines Elternhauses nutzt und Küche und Bad mit den Eltern teilt. Jetzt muss das Finanzgericht München noch einmal prüfen. Hat der Sohn im Elternhaus selbst einen Haushalt und hält sich dort – abgesehen von der Arbeit und dem Urlaub – immer auf, zählen seine Kosten für Heimfahrten und Miete der Nebenwohnung. Anerkannt wird maximal eine übliche Miete für eine 60 Quadratmeter große Wohnung (BFH, Az. VI R 26/09).

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