Die Kosten für doppelte Haushaltsführung abzusetzen ­ das geht nur, wenn man einen zweiten Hausstand fern vom Arbeitsort hat. Bei Ehegatten ist das in der Regel die Familienwohnung. Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften hingegen haben die Finanzbeamten bisher nur einen eigenen Hausstand anerkannt, wenn die gemeinsame Wohnung dem auswärts tätigen Partner gehörte. Diese Hürde hat der Bundesfinanzhof jetzt ausgeräumt: Künftig gilt doppelter Haushalt auch dann, wenn der Arbeitnehmer dauerhaft in der Wohnung des anderen Partners lebt ­ egal ob sie sein Eigentum ist oder von ihm gemietet wurde ­ und sich finanziell an der gemeinsamen Haushaltsführung beteiligt (BFH, Az. VI R 165/97).

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