Finanzbeamte kürzten einem Mann die Verpflegungspauschalen, die ihm während der ersten drei Monate seiner doppelten Haushaltsführung zustehen. Dabei hat der Bundesfinanzhof (BFH) mehrfach geurteilt, dass es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt.

Für die ersten drei Monate können Arbeitnehmer ohne Kostennachweis täglich bis zu 24 Euro pauschal für Verpflegung als Werbungskosten abziehen. Die Finanzbeamten schmälerten dem Mann den Abzug, weil er aufgrund seines geringen Einkommens gar nicht so viel Geld für Verpflegung ausgeben konnte.

Die Pauschalen stehen ihm trotzdem zu. Er kann zudem wöchentliche Heimfahrten mit 30 Cent je Entfernungskilometer und nachgewiesene Unterkunfts- und Umzugskosten abrechnen, erläuterte der Bundesfinanzhof (Az. VI R 44/03).

Dieser Artikel ist hilfreich. 59 Nutzer finden das hilfreich.