Auszubildende, die bei den Eltern wohnen und auswärts lernen, können Ausgaben für doppelte Haushaltsführung geltend machen. Voraussetzung ist ein befristeter Ausbildungsvertrag. Er darf auch über drei Jahre hinausgehen, hat die Oberfinanzdirektion Berlin die Finanzämter angewiesen (St 174 ­ S 2352 ­ 1/2000). Die neue Regelung ist für das gesamte Bundesgebiet verbindlich.

Wie andere Arbeitnehmer auch dürfen die Azubis die Mehraufwendungen als Werbungskosten längstens zwei Jahre absetzen. Bisher erkannte die Finanzverwaltung Ausgaben für doppelte Haushaltsführung bei Azubis nur an, wenn die Ausbildung nicht länger als drei Jahre dauert.

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