Wörtlich übersetzt ist Döner Kebab „sich drehendes Röstfleisch“. Anders als oft vermutet gibt es für den Fastfood-Hit türkischen Ursprungs einige Vorschriften. So sieht das Deutsche Lebensmittelbuch vor, dass Original Döner Kebab nur aus Rind, Kalb, Schaf oder Lamm besteht. Döner „nach Kebap Art“ kann auch Hühnchen- oder Schweinefleisch enthalten. Für den sogenannten Bursa-Döner werden in Milch oder Jogurt eingelegte Fleischstücke und bis zu 60 Prozent Hackfleisch auf einem Spieß geschichtet. Der kann schon mal 150 Kilo auf die Waage bringen. Reste vom Vortag dürfen nicht in den Verkauf. Der Fettgehalt im Hack ist nicht mehr begrenzt. Mit Salat und Soße serviert im Fladenrot kann ein Döner auf rund 650 Kilokalorien kommen – etwa so viel wie eine Hauptmahlzeit. Der Aufstieg des Döners begann vor rund 30 Jahren in Berlin, wo sich heute mehr Spieße als in Istanbul drehen sollen. In der Türkei isst man Döner übrigens nach anderem Rezept.

Dieser Artikel ist hilfreich. 524 Nutzer finden das hilfreich.