Gedächt­nisprotokoll: W-Fragen helfen beim Dokumentieren

Notieren Sie nach einem Vorfall wichtige Äußerungen und Hand­lungen. Rekon­struieren Sie die zeitliche Abfolge. Das geht am besten anhand der W-Fragen: Was? Wann? Wo? Wer? Wie? Warum?

  • Was ist passiert? Was haben Sie gerade getan, was haben die Beteiligten dann gesagt oder gemacht?
    Beispiel: Sie wollten mit zwei Freunden in eine Diskothek gehen. Am Einlass wies der Türsteher Sie ab.
  • Wann und wo ist der Vorfall passiert?
  • Wer hat Sie diskriminiert?
    Beispiel: Türsteher Frank Meier des Clubs „Hip“.
  • Wie verlief die Situation, wie endete sie?
    Beispiel: Der Türsteher ließ nicht mit sich reden. Für einen anderen Club war es zu spät. Sie gingen nach Hause.
  • Warum sind Sie Ihrer Meinung nach diskriminiert worden?
    Beispiel: Sie sind dunkelhäutig, Ihre Freunde hell­häutig. Den beiden wurde der Zutritt gewährt, Ihnen nicht.
  • Wer war noch beteiligt? Gab es Zeugen? Notieren Sie diese. Dafür benötigen Sie deren Kontakt­daten.
    Beispiel: Ihre Freunde können den Vorfall bezeugen, außerdem zwei Gäste hinter Ihnen am Eingang.

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