Diskettenadapter für Speicherkarten Meldung

Olympus MAFP-2 NE
Preis: etwa 180 Mark

Digitale Fotografie und Computer gehören zusammen. Schließlich ist es ein großer Vorteil der elektronisch erzeugten Bilder, dass sie sich im PC bearbeiten und per Internet verschicken lassen. Nur muss man die Fotos erst einmal in den Rechner laden, und das erfordert normalerweise die Verkabelung von Aufnahmegerät und PC.

Doch es gibt eine bequemere Alternative ­ zumindest für die Besitzer von Kameras oder Camcordern, die ihre Bilder auf Memory Sticks, Smartmedia- oder Multimedia-Cards speichern: Einfach die Karte in einen Diskettenadapter schieben, und schon kann sie direkt in den PC eingelesen werden. Der Memory Stick passt sogar ohne Adapter in bestimmte Notebooks ­ allerdings nur von der Firma Sony.

Wir haben einen Smartmedia-Card-Adapter von Olympus und einen Memory-Stick-Adapter von Sony ausprobiert. Entsprechende Adapter gibt es aber auch von anderen Firmen und auch für die Multimedia-Card. Nach Installation der Treibersoftware ­ Systemvoraussetzungen: ab Windows 95/98 oder NT beziehungsweise Mac OS 7.6.1 bis 8.6 ­ und Starten des Programms erscheint umgehend eine Liste der auf Karte gespeicherten Fotos. Die Bilder lassen sich dann ebenso zügig aufrufen, wie man es zum Beispiel von Textdateien gewohnt ist. Die Handhabung des Adapters ist absolut problemlos.

Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand: Man kann Digitalfotos mit Freunden austauschen, ohne das Aufnahmegerät mitzuschleppen. Auch für den Transport anderer Dateien sind die Kärtchen interessant. Schließlich gibt es sie mit einer Kapazität von 64 oder gar 128 Megabyte (MB). Eine 3,5-Zoll-Diskette kann dagegen nur 1,44 Megabyte speichern. Bleibt als Wermutstropfen der recht hohe Preis: Die getesteten Adapter kosten je 180 Mark, von anderen Firmen meist 170 bis 190 Mark. Der JVC-Adapter für die Multimedia-Card ist mit rund 230 Mark sogar noch teurer.

Dieser Artikel ist hilfreich. 415 Nutzer finden das hilfreich.