Tipps

Zeugen. Erteilen Sie telefonische Aufträge möglichst unter Zeugen.

Beweismittel. Heben Sie die Faxprotokolle auf, aus denen die fehlerfreie Übermittlung hervorgeht. Dabei reicht die einfache Protokollierung nicht aus, denn theoretisch könnte auch eine Blankoseite gefaxt worden sein. Aus dem Protokoll sollte der Inhalt Ihres Auftrags ersichtlich sein. Drucken Sie zur Sicherheit eine Kopie der Aufträge aus, die Sie per E-Mail oder Internet erteilt haben. Heben Sie schriftliche Bestätigungen Ihrer Aufträge auf.

Kommunikationswege. Kunden von Direktbanken und Discountbrokern sind verpflichtet, alle zur Verfügung stehenden Ordermöglichkeiten auszuschöpfen, also in der Regel Telefon, Fax und Internet.

Nichterreichbarkeit. Wenn Sie die Nichterreichbarkeit des Discountbrokers nachweisen wollen, müssen Sie beweisen, dass Sie alle verfügbaren Möglichkeiten versucht haben. Sie brauchen also Zeugen für dauernde Besetztzeichen oder nicht enden wollende Warteschleifen bei Telefon und Fax sowie eine Kopie der entsprechenden PC-Meldungen über die Nichterreichbarkeit der Systeme.

Kulanz. Versuchen Sie im Schadensfall, sich gütlich mit Ihrem Broker zu einigen. Sie verbessern Ihre Chancen bei Verhandlungen, wenn Sie Nachweise über die Nichterreichbarkeit vorlegen können.

Dieser Artikel ist hilfreich. 522 Nutzer finden das hilfreich.