Unser Rat

Für Neueinsteiger: Erstellen Sie Ihr Nutzerprofil. Hierfür sollten Sie klären, welche Wertpapiere Sie in Zukunft kaufen möchten, ob Sie Fondssparpläne wollen und mit welchen Beträgen und wie häufig Sie voraussichtlich Wertpapiere kaufen werden. Denn welcher Anbieter der günstigste ist, hängt vor allem davon ab, wie intensiv ein Anleger das Angebot einer Direktbank oder eines Discountbrokers nutzen möchte. Unter „Richtig sparen“ finden Sie einen Überblick über verschiedene Nutzerprofile. Hier steht auch, auf welche der Gebühren spezielle Nutzertypen besonders achten sollten und welche Broker sich für wen besonders eignen.

Für Umsteiger: Sie wissen bereits, in welchem Umfang Sie Wertpapiere kaufen und verkaufen. In den Tabellen können Sie überprüfen, ob Ihr Broker zu den günstigen gehört. Ist er teuer oder Sie sind zum Beispiel mit der Erreichbarkeit oder dem Service unzufrieden, sollten Sie sich über die Kosten für einen Depotübertrag zu einem anderen Broker informieren. Sie stehen in der Tabelle „Die Preise für Depot“ in der letzten Spalte.

Nach Schlichtungssprüchen des Ombudsmanns der privaten Banken und der Volks- und Raiffeisenbanken dürfen Kosten für einen Depotübertrag nicht in Rechnung gestellt werden. Die Mehrheit der untersuchten Broker hält sich aber nicht an diese Empfehlung.

Falls Sie wechseln wollen und in der Tabelle bei ­Ihrem derzeitigen Anbieter hohe „Wechselgebühren“ entdecken, können Sie entweder ein neues Depot eröffnen und das alte durch Verkäufe langsam auf null fahren, oder Sie besuchen regelmäßig die Homepage Ihres Wunschbrokers und warten auf eine Marketingaktion wie etwa „Wir über­nehmen die Kosten für Ihren Depotübertrag“.

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