Direktversicherung Meldung

Bei der Berliner Firma Bargiel, die Parkplätze mit Toren und Schranken sichert, können alle Mitarbeiter eine Direktversicherung bekommen. Viele wollen das Angebot dieses Jahr noch ausschöpfen und die alten Steuervorteile mitnehmen - so wie der Techniker Michael Szuba, Antje Klose-Bargiel von der Geschäftsleitung, die Sekretärin Ute Bohr und der Techniker Thorsten Altmann (von links nach rechts).

Viele Firmen bieten ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung an. Wer bis Ende 2004 einen Direktversicherungs-Vertrag unterschreibt, kann seine Steuerlast im Alter begrenzen. So funktioniert es: Der Chef schließt für seine Mitarbeiter eine Lebensversicherung mit mindestens zwölf Jahren Laufzeit ab und zieht die Beiträge vom Gehalt ab. Für den investierten Lohn führt er pauschal 20 Prozent Steuern ab. Frühestens mit 60 Jahren bekommen die Mitarbeiter steuerfrei eine größere Summe ausgezahlt oder eine Rente, von der sie nur wenig versteuern müssen. Aber nur wer vor 2005 einen Vertrag unterschreibt, erhält noch die alten Steuervorteile. Bei Direktversicherungs-Verträgen ab 2005 sind Rente oder Kapitalauszahlungen voll steuerpflichtig. Dafür können Arbeitnehmer bis zur Rente mehr Steuern sparen.

Finanztest erklärt die derzeit geltenden und die künftigen Regeln.

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