Wer mit einem Vertrag aus der Zeit vor 2005 eine Direktversi­cherung anspart, sollte bis 30. Juni dem Arbeitgeber Bescheid geben, dass die Beiträge weiterhin nur mit 20 Prozent pauschal versteuert werden. Das ist in den meisten Fällen sinnvoll, denn die spätere Rente bleibt steuerfrei, wenn sie als Einmalbetrag gezahlt wird. Wer den Termin verpasst, wird automatisch auf die Neuregelung umgestellt: Dann sind zwar die Einzahlungen steuerfrei, dafür muss aber die Rente versteuert werden.

Tipp: Lassen Sie sich die Meldung vom Arbeitgeber mit Datum, Stempel und Unterschrift bestätigen und heben Sie sie gut auf.

Achtung: In vielen Verträgen steht, dass bei Tod des Versicherten der Ehe- oder Lebenspartner oder die Kinder das Geld bekommen. Bei Verträgen, in denen darüber hinaus auch andere Perso­nen begünstigt werden, ist die Meldung an den Arbeitgeber nicht nötig. Sie laufen weiter wie bisher.

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