Früher zugreifen

Direktversicherungen laufen mindestens, bis der Kunde 60 wird. Dann könnte er aussteigen.

Abrufoption. Wer eine Direktversicherung bis 65 Jahre hat, aber noch als Berufstätiger an sie herankommt, weil eine Abrufoption ab 60 Jahren vereinbart ist, sollte prüfen, ob er die Auszahlung vorzieht. Übersteigt sein Gehalt die Beitragsbemessungsgrenze von in diesem Jahr 3 487,50 Euro im Monat, zahlt er wenigstens bis zur Rente nicht mehr für die Kasse. Liegt es darunter, ist der Zusatzbeitrag zumindest ab Bemessungsgrenze gedeckelt.

Kündigung. Ist der Ausstieg ab 60 nur per Kündigung möglich – mit Pauschalversteuerung wäre er vorher gar nicht erlaubt –, sollte er wegen Verlusten unterbleiben.

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