Verliert ein Arbeitnehmer seine Ansprüche aus einem Direktversicherungsvertrag durch seinen Weggang von einer Firma, kann es bei dem Verlust auch bleiben, wenn er später zu dieser zurückkehrt. Das entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe (Az. 12 U 21/06).

Der Kläger war zwischen 1986 und 1995 als Geschäftsführer angestellt. Die Firma finanzierte ihm eine Direktversicherung. Doch erst nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit hätte er ein unwiderrufliches Bezugsrecht auf die spätere Leistung gehabt. Durch seine Kündigung verlor er sie.

Dieser Artikel ist hilfreich. 475 Nutzer finden das hilfreich.