Was ein Direktmarketingkurs bieten muss

Finanztest hat ein Anforderungsprofil für Kurzkurse zum Direktmarketing entwickelt. Es beschreibt, welche Inhalte die Dozenten mindestens behandeln sollten.

Grundlagen. Im Kurs sollte Direktmarketing erklärt und vom klassischen Marketing abgegrenzt werden. Der Dozent sollte Direktmarketing-Zielgruppen und -Instrumente vorstellen.

Planung. Es muss erläutert werden, wie man Direktmarketing-Aktionen zeitlich und finanziell plant. Dazu gehört auch die technische und organisatorische Gestaltung von Marketinginstrumenten, etwa eines Werbebriefs.

Kontrolle. Die Teilnehmer sollten ihre Zielgruppe kennen und lernen, Kosten von Marketingaktionen zu kalkulieren und die Reaktion auf solche Aktionen zu bewerten.

Daten. Die Teilnehmer müssen erfahren, wie sie Adressen und Telefonnummern korrekt beschaffen und mit Datenbanken verwalten.

Recht. Um zu wissen, wer angesprochen werden darf, sollten die rechtlichen Grenzen des Marketings bekannt sein: So müssen die Teilnehmer zum Beispiel lernen, dass Kaltanrufe zu Werbezwecken ohne ausdrückliche Genehmigung des Adressaten verboten sind.

Ethik. Teilnehmer sollten im Kurs vom Dozenten erfahren, wann sie bei Briefen oder Anrufen die Grenzen der Zumutbarkeit überschreiten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sie Verbraucher anschreiben, die auf der Robinsonliste stehen, um sich vor unliebsamer Werbung zu schützen.

Mailing. Behandelt das Seminar vor allem das Verschicken von Werbesendungen, sollte der Dozent die technische und inhaltliche Gestaltung der Werbepost behandeln, zum Beispiel Drucktechnik, Papier, Text, Layout.

Telefonmarketing. Beschäftigt sich der Kurs mit Telefonmarketing, sollten die Teilnehmer erfahren, wie erfolgreiche Telefonate geführt werden und welche Informationen am Arbeitsplatz verfügbar sein müssen.

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