Dioxine in Eiern Meldung

Dioxin im Frühstücksei – die Meldung verdirbt den Appetit. Man muss aber nicht auf Käfig-eier umschwenken. Experten betonten: Höher belastete Freiland­eier ändern kaum etwas an den Dioxinmengen, die wir vor allem über Milch, Fleisch und Fisch täglich zu uns nehmen. Und auch Käfigeier sind nicht immer unbelastet.

Wichtiger sei es, die Gesamtbelastung durch Dioxin weiter zu senken. Die hat sich hierzulande in den letzten zehn Jahren mehr als halbiert, liegt aber noch über dem Wert, der laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorsorglich nicht überschritten werden sollte.

Das Umweltgift steht unter Verdacht, Krebs zu erzeugen. Es wurde kürzlich in einigen Eiern aus Freilandhaltung gefunden – in größeren Mengen als seit Anfang des Jahres noch zulässig ist. Dioxin ist ein praktisch allgegenwärtiges Nebenprodukt verschiedener Herstellungsprozesse und nur schwer abbaubar: Spuren finden sich auch in Wasser, Boden, Pflanzen. Hühner picken mit dem Futter auch belastete Partikel auf.

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