Digital­radios Test

Neben dem analogen UKW-Rund­funk empfangen Digital­radios auch digitale DAB+-Sender. Viele Geräte bringen zusätzlich Hunderte von Internet­radio-Sendern ins Haus. Der Test von 18 Digital­radios (Preise: 35 bis 325 Euro) zeigt deutliche Unterschiede beim Klang, beim Empfang und bei der Ausstattung. So eignen sich nicht alle Radio­empfänger als Pick­nick-Begleiter oder als Radio­wecker. Doch für jeden Zweck findet sich das richtige Gerät.

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TestDigital­radiostest 07/2015
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Radios für verschiedene Ansprüche

Insgesamt 18 aktuelle Radios haben die Tester geprüft. Die Preise reichen von 35 bis 325 Euro. Entsprechend groß sind die Unterschiede bei Qualität und Ausstattung. Es finden sich Geräte für unterschiedliche Einsatz­zwecke:

  • Grund­versorger: Die elf zumeist güns­tigeren Geräte ohne Internet empfangen regionale und bundes­weite Sender per DAB+ sowie regionale und lokale UKW-Sender. Damit bieten sie eine solide Grund­versorgung an öffent­lich-recht­lichen und privaten Sendern.
  • Welt­empfänger: Die sieben Internet­radios empfangen per WLan zusätzlich hunderte von Sendern aus aller Welt. Sprach­begeisterte, Politik- und Kultur­interes­sierte und Hörer mit exotischem Musik­geschmack finden passende Programme.
  • Pick­nick-Begleiter: Elf Geräte im Test lassen sich auch mit Batterien oder Akku betreiben und eignen sich so für den Einsatz unterwegs.
  • Radio­wecker: Alle Internet­radios und vier der reinen DAB+- und UKW-Radios haben eine Weck­funk­tion.
  • Billigdudler: Die beiden billigsten Radios kosten unter 50, die güns­tigsten Guten immer noch weniger als 100 Euro. Das güns­tigste Internet­radio kostet 101 Euro.

Deutliche Unterschiede beim Empfang

Etliche Geräte tun sich mit dem UKW-Empfang schwer. Bei schwachem Signal finden sie nicht alle verfügbaren Sender. Und diejenigen, die sie finden, geben sie teil­weise stark verrauscht wieder. Nur zwei Radios schneiden beim UKW-Empfang sehr gut ab, zwei weitere immerhin gut. Beim DAB+-Empfang zeigen sich die meisten Geräte robuster. Hier schwächeln nur zwei Radios – neben dem billigsten ist auch eines der teuersten darunter.

Keine Klangwunder

Vom Klang der kompakten Radios sollte man keine Wunder erwarten. Doch auch inner­halb der begrenzten Möglich­keiten zeigt der Hörtest erhebliche Unterschiede. Mit Abstand am besten klingt eines der teuersten Geräte im Test. Die meisten anderen klingen mehr oder weniger dünn – gut genug, um im Hintergrund zu dudeln, aber nicht geeignet für konzentrierten Musikgenuss. Dafür haben die Meisten einen Kopf­hörer­anschluss. Viele bieten zudem einen Line-Ausgang, mit dem sie sich an eine Stereo-Anlage anschließen lassen.

Hand­habung von nah und fern

In Sachen Bedien­komfort schlagen sich die meisten Radios im Test ordentlich, die Unterschiede liegen vorwiegend im Detail: So haben längst nicht alle Stations­tasten, auf die der Nutzer seine Lieblings­sender legen kann. Die sind komfort­abler, als das gesuchte Programm aus einer Favoriten­liste heraus­zusuchen. Sieben Geräte im Test kommen mit einer Fernbedienung, die meisten der Internet­radios lassen sich zudem per Smartphone-App fern­steuern. Nur bei einem Gerät ist die Hand­habung wirk­lich schwach: Es reagiert lang­sam und unzu­verlässig auf Eingaben und nervt mit unüber­sicht­licher Menüführung.

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