Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen rund ums Thema „Kamera“. Sie wollen mehr wissen? Auf test.de finden Sie auch ein ausführliches FAQ Kameras.

Wozu braucht man einen Sucher?

Bei der Verwendung eines Suchers kann sich der Fotograf besser auf das Motiv konzentrieren, da er nicht durch das periphere Sehen abge­lenkt wird. Ferner ist der Kontrast im Sucher­bild bei hellem Umge­bungs­licht (insbesondere bei Tages­licht oder gar in der Sonne) höher als auf dem Monitor an der Rück­seite der Kamera, da das Auge – vom Umge­bungs­licht abge­schirmt – in das Okular des Suchers schauen kann. Wird die Kamera nicht nur in den Händen gehalten, sondern zusätzlich auch noch am Auge ein wenig abge­stützt, vermindert sich zudem die Gefahr, dass das Bild verwackelt. In der Regel verfügen Sucher über einen sogenannten Dioptrienausgleich, mit dem der Fotograf das Okular seiner Fehlsichtig­keit angleichen kann, so dass er eventuell sogar ohne Brille fotografieren kann.

Wie viele Megapixel braucht eine Kamera?

Ein digitales Bild sollte mindestens vier Megapixel haben. Da eine Digitalkamera bei jedem Bild­punkt jedoch nur eine einzige der drei Grund­farben aufnimmt, müssen die beiden jeweils fehlenden Farben aus den benach­barten Bild­punkten hinzugerechnet werden (Inter­polation). Deswegen ist es in Ordnung, wenn eine digitale Kamera mit bis zu zwölf Megapixel ausgestattet ist. Auch die optische Auflösung von Zoom­objektiven ist auf eine solche Bild­auflösung ausgelegt. Werden es mehr Bild­punkte, dann nimmt die Bild­qualität in der Regel nicht mehr zu, sondern sogar ab, weil die Bild­punkte dann so klein gemacht werden müssen, dass sie stör­anfäl­lig werden. Die Folge sind Bild­rauschen oder vermehrt fehler­hafte Pixel. Für größere Bild­auflösungen müssen sehr hoch­wertige und teure Objektive, am besten Objektive mit fester Brenn­weite einge­setzt werden, was insbesondere bei Systemkameras möglich ist. Im Übrigen kann bei den meisten Kameras die Anzahl der gespeicherten Bild­punkte im Kame­ramenü auf fünf bis acht Megapixel herab­gesetzt werden, ohne dass es zu nennens­werten Verlusten bei der Bild­qualität kommt. Siehe dazu auch unser Schnell­test Digitalkameras: Sony im Pixelwahn.

Wie viel Zoom braucht eine Kamera?

Eine Kamera ohne Zoom hat ein Objektiv mit fester Brenn­weite. Moderne Zoom­objektive starten etwa bei einem Bild­winkel, der ungefähr doppelt so groß ist, wie der Bild­winkel bei normaler Brenn­weite, die Brenn­weite ist dann etwa halb so groß wie die normale Brenn­weite. Wird der Bild­winkel verkleinert, dann zoomt das Objektiv zu längeren Brenn­weiten. Das Verhältnis von der längsten zur kürzesten Brenn­weite wird Zoom­faktor genannt. Sogenannte Superzoomkameras können recht weit in den Teleber­eich hinein­zoomen, allerdings gilt, dass die Bild­qualität umso schlechter wird, je größer der Brenn­weitenbereich ist, da die Objektive nicht gleich­zeitig für alle Brenn­weiten optimiert werden können. Für eine Allround-Kompakt­kamera ist ein Zoom­faktor von 20- bis 30-fach recht nützlich. Einige Superzoomkameras bieten sogar Zoom­faktoren von 50 und höher. Hier sollte sich der Verbraucher jedoch fragen, für welche Aufnahme­situation solche langen Brenn­weiten über­haupt noch in Frage kommen. Meistens ist der Bild­winkel dann schon so klein, dass es vermehrt zu Bild­verwack­lungen kommt. Zudem sind Motive in großer Entfernung sowieso oft durch atmosphärischen Dunst so einge­trübt und verschleiert, dass die Bild­qualität begrenzt ist. Kameras mit großem Zoom­bereich finden Sie in unserem Profil „Für Städter­eisende“ im Produktfinder Digitalkameras.

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TestKamera18.07.2017
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