Entwick­lung der Test­methoden

Mehr Pixel, mehr Speicher, mehr Geschwindig­keit: Digitalkameras haben in den vergangenen Jahren immer wieder zugelegt. Die Anbieter feilen laufend an der Kamera­technik. Die Tests wachsen mit. Die Stiftung Warentest passt ihre Anforderungen regel­mäßig an. Lesen Sie hier, wie sich die Tests seit 2012 verändert haben.

Sortiert nach Test­projekten

Kameras sind in der Daten­bank nach Test­projekten sortiert. So stehen beispiels­weise alle Kameras, die die Stiftung Warentest 2019 getestet hat, im Test­projekt 2019. Die Bewertungen und Qualitäts­urteile inner­halb eines Test­projekts sind direkt vergleich­bar. Von Test­projekt zu Test­projekt kann es dagegen Unterschiede geben. Im Allgemeinen steigen die Qualitäts­anforderungen, weil die Technik bessere Leistungen möglich macht. Videos etwa gelingen den heutigen Digitalkameras meist besser als mit älteren Modellen.

Direkte Vergleiche nur im selben Projekt

Alles in allem sind die Unterschiede zwischen den Test­projekten nicht groß. Sie liegen meist im Detail. Manchmal ändern die Techniker der Stiftung Warentest nur die Gewichtung oder die Bewertung von Einzel­kriterien, damit die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kameras inner­halb eines Test­projekts deutlicher werden. Die Folge: Die Urteile aus verschiedenen Test­projekten sind nicht 1:1 vergleich­bar. Sie ähneln sich - aber es gibt Unterschiede im Detail. Die folgenden Absätze zeigen die wichtigsten Unterschiede der Test­projekte seit 2013 – im Vergleich zum aktuellen Prüf­programm 2019.

Aktuell: Kameras 2019

Dieses Prüf­programm orientiert sich eng am Vorgänger „Kameras 2016 bis 2018“. Folgende Details sind allerdings neu:

  • Verschärfte Prüfung für Aufnahmen mit manuellen Einstel­lungen (nur bei hoch­wertigen Kameras mit größerem Bild­sensor). Wir bewerten nun auch Aufnahmen, die mit sehr hoher Empfindlich­keit aufgenommen wurden: 12 800 ISO (bis 2018 nur 6400 ISO).
  • Wir führen alle relevanten Messungen nicht nur bei Anfangs- und Endbrenn­weite sondern auch bei einer mitt­leren Brenn­weite durch.
  • Die Serien­bild­funk­tion testen wir nicht wie bisher nur mit 10 Aufnahmen sondern halten den Auslöser für bis zu 5 Sekunden gedrückt. Ist der Pufferspeicher der Kamera vorher voll, gilt dies als Serien­bild­ergebnis.
  • In die Note für die Geschwindig­keit (unter Hand­habung) geht nun auch die Ausschalt­zeit der Kamera mit ein.
  • Unter Hand­habung bewerten wir neben der gedruckten Gebrauchs­anleitung auch die Gebrauchs­informationen, die der Anbieter online zur Verfügung stellt.

Kameras 2016 - 2018

Ein Prüf­programm für alle Kameras (geteilt in zwei Gruppen). Neu: Allgemein verschärfte Bewertung, schärfere Abwertungen als in früheren Test­projekten.

  • Neues Gruppen­urteil „Bild“ (gilt jetzt gleichermaßen für alle Kameras).
  • Neues Gruppen­urteil „Bild mit manuellen Einstel­lungen“ für hoch­wertige Kameras.
  • Blitzlicht ist jetzt im Gruppen­urteil Bild bewertet.
  • Sucher und Monitor in einem Gruppen­urteil zusammengefasst.

Hoch­wertige Kameras 2013 - 2015

Im Vergleich zum früheren Test­programm 2012 etwas strenger.

Kompakt­kameras 2013 -2015

Mit dem Test­programm 2013 hat die Stiftung Warentest die Anforderungen für Kompakt­kameras verschärft. Sie müssen jetzt einen Sehtest bei wenig Licht bestehen. Neu sind die Messungen zur Verzeichnung und Helligkeits­verteilung und die schärfere Bewertung des Video­tons. Die Vielseitig­keit bewerten wir jetzt nicht mehr mit Note. Der Grund: Die Auflistung der Ausstattung ist präziser als eine Note.

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