Digitalkameras Test

Die Olympus E-1 ist die erste sehr gute Digitalkamera in einem Test der Stiftung Warentest. Die digitale Spiegelreflexkamera erreicht die Traumnote 1,4. Leider ist der Aufstieg in den Olymp der Digitalfotografie nicht billig: Die E-1 kostet 2 550 Euro. Erfreulich: Es gibt billigere Kameras, die kaum schlechter sind. Etwa das Schwestermodell Olympus Camedia 5000. Eine gute Digitalkamera mit dreifach-Zoom. Preis: nur 520 Euro. test.de zeigt die besten Digitalkameras für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack.

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Kamera und Objektiv kommunizieren

Digitale Spiegelreflexkameras gelten als das Nonplusultra. Mit ihren Wechselobjektiven sind sie anderen Digitalkameras einen Schritt voraus: Weitwinkel, Normaloptik, Tele – für jede Aufnahmesituation gibt es spezielle Objektive. Auch im aktuellen Test erreichen digitale Spiegelreflexkameras die besten Noten. Allen voran die Olympus E-1. Sie kommuniziert sogar mit ihrer Optik. Die Wechselobjektive der E-1 übertragen ihre Charakteristik an die Kamera. Die stellt sich nun speziell auf das verwendete Objektiv ein. Handhabung und Auflösung sind bei der Olympus E-1 ebenfalls 1A.

Pixel fast Nebensache

Dabei zählen nicht nur Pixel. Die Olympus E-1 liefert mit ihrer Auflösung von maximal 4,9 Millionen Pixeln bessere Bilder als die Pentax istD mit 6 Millionen Pixeln. Objektiv, Bildwandler und kameraeigene Software müssen perfekt harmonieren. Dann ist die Zahl der Pixel fast schon Nebensache. Die besten Bilder macht übrigens das Schwestermodell der teuren Olympus: die Olympus Camedia 5000 Zoom - eine Digitalkamera mit dreifach-Zoom. Ihre automatischen Aufnahmen sind sogar noch einen Tick besser als die der großen Schwester. Allerdings gilt: Durch manuelle Korrekturen lassen sich die Aufnahmen der digitalen Spiegelreflexkameras weiter verbessern.

Die Kamera geht mit

Gute Bilder gibts aber auch schon für unter 300 Euro. Beispiel: Minolta X20 für 240 Euro. Die Kamera mit dreifach-Zoom ist klein, flach und gut. Kaum größer als eine Zigarettenschachtel passt sie in fast jede Jackentasche. Perfekt für den Urlaub und den Schnappschuss zwischendurch. Weniger handlich, dafür aber besonders vielseitig ist die Minolta Dimage A1: Ein elektronischer Verwacklungsschutz ermöglicht gute Teleaufnahmen auch ohne Stativ. Der eingebaute „Anti Shake“ lässt den Fotochip mit der Wackelei mitschwingen. Das Bild bleibt scharf. Mit dem Anti Shake lässt sich auch in der Dämmerung fotografieren. Die Minolta A1 schießt noch mit 1/10 Sekunde scharf aus der Hand. Das gilt dann allerdings nur bei normaler Brennweite – nicht mehr bei Teleaufnahmen. Preis für die Minolta A1: 1 050 Euro. Dafür gibts auch Tonaufzeichnung, TV-Ausgang, Bildbearbeitungssoftware und Webcam.

Bis ins Detail

Kontrastreiche Motive waren beim Fotografieren seit jeher ein Problem. Bei der Kombination von sehr hellen und sehr dunklen Partien gehen oft Details verloren. Hier punktet die Fujifilm F700. Die Kamera hat einen speziellen Bildchip und kann größere Kontrastunterschiede einfangen. Fazit: Digitale Kameras sind denen mit Film inzwischen ebenbürtig. Nur hochwertige Spiegelreflexkameras machen noch bessere Bilder - insbesondere mit Diafilm.

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