Digitalkameras Meldung

Strand, Wasser, Wind und Sonne: Was Menschen mögen, schadet empfindlichen Kameras. Der Fachhandel kann ein Lied davon singen. Nach der Urlaubssaison landen dort jede Menge Kameras zur Reparatur. Gründe: Sand in der Mechanik oder Wasser in der Elektronik. Zum Schutz der Kamera braucht aber niemand auf Strandfotos zu verzichten. Es gibt Lösungen: von einfach und billig bis profilike und teuer. Drei Kameras aus dem aktuellen Test Digitalkameras 2007 sind wasserdicht.

Notlösung: Plastiktüte

Der einfachste Schutz vor Schmutz und Nässe ist eine stabile Plastiktüte, am besten mit Reißverschluss. Wer seine Kamera auch zum Fotografieren nicht auspacken möchte, klebt an der Objektivseite ein Stück durchsichtigen Kunststoff ein. Es gibt auch eine exklusivere Variante zum schnöden Plastikbeutel: spezielle Wasserschutzbeutel von Aquapac, ab zirka 30 Euro. Sie lassen Sand und Gischt gar nicht erst an die Kamera heran. Auf der Luftmatratze, beim Schwimmen oder Schnorcheln – dafür scheint der Beutel gut. Wer aber auch im nassen Element viele Fotos machen möchte, kauft sich am besten gleich eine spritzwasser- oder noch besser wasserdichte Kamera. Solche Modelle halten auch Staub und Schmutz vom Inneren der Kamera fern.

Besser: Wasserdichte Kamera

Im kontinuierlichen Test Digitalkameras 2007 sind aktuell drei Kameras mit abgedichtetem Gehäuse dabei: die bis zu anderthalb Meter Tauchtiefe wasserdichte Pentax Optio W20 und die Olympus µ 725SW, mit der sogar bis fünf Meter Wassertiefe getaucht werden darf. Das reicht für hübsche Unterwasserbilder beim Schnorcheln vollkommen aus. Die Olympus µ 750 ist immerhin gegen Spritz­wasser ge­schützt. Damit sollte sie beim Fotografieren wenigstens Regen standhalten. Doch bei starkem Schlagre­gen können ihre Dichtungen schon überfordert sein. Das gilt auch für die beiden anderen Kameras, wenn man mit ihnen ins Wasser springt. Beim Eintauchen ist der Druck an den Dichtungen so groß, dass trotzdem Wasser eindringen kann.

Testergebnisse Digitalkameras: 3 wasserdichte Modelle

Am besten: Tauchgehäuse

Für richtige Tauchgänge mit der Kamera gibt es eine ganze Palette fester Schutzgehäuse: für größere Tiefen oder auch nur zum Schnorcheln bis wenige Meter Wassertiefe. Die Preise reichen von etwa 100 Euro bis weit über 1 000 Euro. Nachteil dieser Kunststoffgehäuse: Jedes Modell passt nur zu einer bestimmten Kamera oder Kameraserie. Die großen Ge­häuse für wertvolle Spiegelreflexkameras sind manchmal sogar abhängig vom verwen­deten Objektiv.

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