Welches Objektiv ist das richtige? test hilft seinen Lesern mit der „normierten Brennweite“.

Sie möchten von Ihrer Kleinbildkamera auf eine Digitalkamera umsteigen und legen auf einen großen Zoombereich Wert? Lassen Sie sich bei dem riesengroßen Kameraangebot nicht von den Millimeterangaben des jeweiligen Herstellers zur Brennweite irritieren: Sie entsprechen nicht den bekannten Größen bei Kleinbildkameras. Grund: Der lichtempfindliche Bildwandlerchip ist deutlich kleiner als das Foto auf dem Film, und außerdem gibt es unterschiedlich große Chips.

Damit der Leser nicht durch undurchschaubare Millimeterangaben irritiert wird, hat test die „normierte Brennweite“ eingeführt. Hierbei entspricht der Wert 1 der Normalbrennweite von 50 Millimetern beim Kleinbildfilm. Ist die Zahl kleiner als 1, handelt es sich um Weitwinkel-, ist er größer als 1 um Telebrennweiten. Multipliziert man diese Werte mit 50, erhält man die Vergleichsbrennweite für Kompakt-, Sucher- und Spiegelreflexkameras (Kleinbild).

Beispiel: Ist für ein Objektiv als normierte Brennweite 0,54 – 2,2 angegeben, so heißt das: 0,54 x 50 = 27 und 2,2 x 50 = 110. Das Objektiv ist also vergleichbar dem Zoomobjektiv einer Kleinbildkamera mit einem maximalen Weitwinkel von 27 Millimetern und einem maximalen Tele von 110 Millimetern.

test gibt mittlerweile die normierte Brennweite in allen Tabellen zu Digitalkameras, Camcordern und herkömmlichen Sucher- oder Spiegelreflexkameras an.

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