Digitalkamera aus dem Penny-Angebot Schnelltest

Mehr als sechs Millionen Pixel für nur 159 Euro: Das Angebot von Penny klingt günstig. Im Regal liegt ab morgen die Digitalkamera Yakumo Mega-Image 67x. Doch trotz des Kampfpreises ist die Digitalkamera alles andere als ein Schnäppchen. Noch bescheidener als der Preis ist die Qualität. Das haben die bisherigen Ergebnisse im Digitalkamera-Vergleich 2005 gezeigt.

Reichlich Schwächen

Von den bisher im Jahr 2005 neu getesten Digitalkameras schnitt keine so schwach ab wie die Yakumo 67x. Qualitätsurteil immerhin noch: Befriedigend. Die Bildqualität der Discountkamera war im Sehtest nur ausreichend und die Messergebnisse kaum besser. Die Videosequenzen und die Handhabung kamen ebenfalls nur auf die Note ausreichend.

Bildpunkte nicht zu sehen

Besonders ärgerlich: 6,36 Megapixel verspricht die Penny-Werbung. Zu sehen sind jedoch höchstens 5,9 Millionen Bildpunkte. Das würde eigentlich immer noch für gestochen scharfe und detailreiche Bilder reichen. Die Kamera liefert jedoch viel weniger Schärfe. Gute Drei-Megapixelkameras machen bessere Bilder. An der Bedienung stören vor allem lange Wartezeiten: die Auslöseverzögerung ist im Vergleich zu guten Digitalkameras viel zu lang und auch nach dem Einschalten der Kamera vergeht geraume Zeit, bis die Elektronik aufnahmebereit ist. Zielgenaue Schnappschüsse im richtigen Moment sind kaum möglich. Außerdem schwach: der Monitor zur Kontrolle der Aufnahmen.

Nicht mal der Preis ist Spitze

Was das Penny-Angebot endgültig indiskutabel macht: Der Preis ist auch nichts Besonderes. Bei mindestens drei Anbietern im Internet ist die Kamera um mehr als zehn Euro billiger zu haben als bei Penny. Fazit: Nicht nur bei der Qualität von Discounter-Angeboten sind Zweifel angebracht. Auch den Preis sollten Interessenten immer noch mal mit einer Preissuchmaschine überprüfen. Details zum Preisvergleich im Servicereport Einkaufen im Internet.

Test Digitalkameras: Alle Modelle 2005

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