Digitalkamera Fujifilm FinePix F 700 Schnelltest

Fujifilm FinePix F700
Preis: etwa 700 Euro
Anbieter: Fujifilm
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40524 Düsseldorf
Tel. 02 11/5 08 90
Fax 02 11/5 08 93 44

Ein neuartiger CCD-Chip sorgt bei der Fujifilm FinePix F 700 für bessere Bildqualität. Dafür sind aber auch happige 700 Euro zu berappen.

Der „Super CCD-SR-Chip“ hat eine Auflösung von 2 x 3,35 Megapixeln. Da-mit sind pro Bild rund 6 Millionen Pixel zu erzielen. Der Sensor besitzt quasi zwei ineinander geschachtelte herkömmliche CCD-Strukturen, deren Bild-punkte je zur Hälfte eine hohe und eine geringe Lichtempfindlichkeit aufweisen. Dadurch kann ein größerer Kontrastumfang erreicht werden.

Sichtbar bessere Bilder

Digitalkamera Fujifilm FinePix F 700 Schnelltest

Im Vergleich zur Fujifilm FinePix A 310 mit herkömmlichem 3-Megapixel-Chip und interpolierten 6 Megapixeln bietet die FinePix F 700 sichtbar bessere Bilder. Besonders die Auflösung beziehungsweise die Schärfe ist besser, der Kontrast ist stärker. Bei größeren hellen Flächen reagiert allerdings die Belichtungsautomatik zu heftig, verringert die Belichtung zu stark und macht das Gesamtbild zu dunkel. Dem lässt sich mit der Belichtungskorrektur manuell gegensteuern oder man stellt Zeit und Blende gleich ganz per Hand ein. Wer auf die Belichtungsautomatik vertraut, sollte die Aufnahme sofort auf dem Suchermonitor kontrollieren, um die Tendenz zur Unterbelichtung zu verhindern.

In der Handhabung ist die FinePix F 700 der A 300 etwas überlegen. Der Monitor ist größer und die Menüsteuerungstasten sind einfacher zu bedienen. Außerdem gestattet die neue Kamera mehr manuelle Einstellungen, zum Beispiel auch die Fokussierung. Als Speichermedium wird bei der F 700 eine 16-MB-xD-Card mitgeliefert, zur Stromversorgung ein Lithiumionen-Akku samt Lader im Netzteil sowie eine Dockingstation.

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