Digitalfernsehen Meldung

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten treiben den DVB-T-Ausbau weiter voran.

Planung. Jetzt kann man auch auf Sylt DVB-T gucken: Ende Oktober ist die Westküste von Schleswig-Holstein auf das digitale Antennenfernsehen umgestiegen. Im Dezember sollen noch zwei weitere Regionen dazukommen: Am Nikolaustag stellt Ostbayern um, voraussichtlich Mitte Dezember werden auch in Cottbus und in Frankfurt (Oder) digitale Sendeanlagen in Betrieb gehen. Über 70 Prozent der Deutschen können dann zumindest mit einer Dachantenne das terrestrische Digitalfernsehen empfangen. Kommendes Jahr geht der Ausbau zunächst in der Lüneburger Heide und im Münsterland weiter. In der zweiten Jahreshälfte folgen weitere Gebiete in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Programmangebot. Die neu hinzu­kommenden Sendegebiete haben allerdings ein eingeschränktes Programmangebot: Seit Sommer 2005 beteiligen sich die privaten Fernsehsender nicht mehr am weiteren Ausbau. Ihnen reicht es, wenn man sie in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, München oder dem Ruhrgebiet per DVB-T empfangen kann.

Tipp. Egal ob öffentlich-rechtlich oder privat: Zum Empfang von DVB-T braucht man ein entsprechendes Empfangsgerät (letzter Test von DVB-T-Receivern). Meist liefert ein im Fernsehgerät eingebauter DVB-T-Tuner bessere Bilder als eine extern angeschlossene Settop-Box (siehe Fernseher-Test).

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