Digitales Bilderbuch Meldung

Fotoshow auf dem Schreibtisch: Der Monitor liest die Bilder aus einem internen Speicher, von Karte oder USB-Stick.

Der Nachfolger des Bilderrahmens zeigt beliebig wechselnde digitale Fotos an. Es gibt große Qualitätsunterschiede.

Ein Hingucker: Alle paar Sekunden lösen sich die Fotos ab: Nach dem Bild des Enkels erscheinen die schönsten Aufnahmen der letzten Geburtstagsfeier oder Schnappschüsse aus dem Urlaub. Der kleine Monitor lädt digitale Fotos aus einem internen Speicher oder von einer Speicherkarte, die Bildwechselrate ist einstellbar. Digitale Bilderrahmen stehen auf immer mehr Schreibtischen oder Anrichten und sind sicher auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Ein Test: Die belgische Verbraucherorganisation Test-Aankoop, die in vielen Tests mit der Stiftung Warentest kooperiert, hat solche Bilderrahmen untersucht. Einige Modelle waren in der Bildqualität so schlecht, dass ein intensiver Test gar nicht nötig war. Brauchbare Qualität fanden die Belgier vor allem in der Preisklasse ab 150 Euro, dafür gab es dann Bilderrahmen mit etwa 18 Zentimeter Bildschirmdiagonale (7 Zoll). Die beste Bildqualität zeigten einige auch in Deutschland erhältliche Produkte von Philips: 9FF2CWO (23 Zentimeter Diagonale, 299 Euro), 9FF2M4 (23 Zentimeter, 259 Euro) und 7FF1M4 (18 Zentimeter, 199 Euro). Brauchbare Leistungen zu einem günstigen Preis mit niedrigerer Auflösung hatte Kodak SV710 (18 Zentimeter, 99 Euro). Die genannten Modelle hatten auch einen niedrigen Energieverbrauch.

Eine Probe: Am besten lässt man sich den Bilderrahmen mit eigenen Fotos von der Speicherkarte oder vom USB-Stick vorführen: Stimmen die Farben? Gibt es Verzerrungen? Wie schnell lassen sich die Fotos wechseln? Pixelfehler sind mit hellen oder dunklen Fotos zu entdecken.

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