Digitaler Camcorder Panasonic SV-AV100 Schnelltest

Der extrem kompakte Camcorder SV-AV100 von Panasonic setzt Trends: Er speichert Bild und Ton auf einer Karte statt auf Band oder DVD. Bei der Bildqualität und aufzeichenbaren Datenmenge muss er aber noch stark zulegen.

Videokassetten, DVDs? Wer den neuen Camcorder von Panasonic in die Hand nimmt, sucht beides vergeblich. Der SV-AV100 speichert Videoszenen und Bilder auf einer Karte mit 512 Megabyte. Die Aufnahmen sind im besten Qualitätsmodus etwas unschärfer als mit den meisten digitalen Camcordern. Allerdings haben auf der Karte nur zehn Minuten Platz. Schaltet man auf Normalqualität um, passen 20 Minuten drauf. Das Bild wird schlechter, ist aber immer noch vergleichbar mit normaler Videoqualität (Standard-VHS). Standbilder sind wegen der geringen Auflösung von 640 mal 480 Pixel wenig brauchbar.

Noch eine Beeinträchtigung: Das leichte Gerät (190 Gramm) ist nur schwer ruhig zu halten. Ein Stativgewinde gibt es nicht. Auch einen Sucher sucht man vergebens. Die Grundfunktionen des „Kleinen“ lassen sich über das Menü mit Bildschirmanzeige steuern. Bei jedem Aufnahmestart wird ein neuer Titel in einer neuen Datei auf der Speicherkarte erstellt. Minus: Der Nutzer sieht im Aufnahmemodus nicht, wie lange er noch filmen kann. Für die Aufnahmen im MPEG2-Format akzeptiert das Gerät nur SD-Speicherkarten von Panasonic. Wer ein TV-Gerät mit SD-Kartenleser hat, kann diese ohne Umweg wiedergeben.

Panasonic SV-AV100
Zehnfach-Zoom, 6,2-cm-Monitor, SD-Karte
Analog-AV- und USB-Ausgang
Preis: 1 299 Euro
Anbieter: Panasonic
Postfach 54 04 69
22504 Hamburg
Tel. 0 40/8 54 90
Fax 0 40/85 49 25 00

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