Digitale Prints: Fazit: Je schneller, desto teurer

Was als Datei begann, soll als Papierbild enden. Die Wege dahin sind vielfältig. Ein Fazit.

Der Markt für digitale Prints ist jung und entwickelt sich stürmisch. Die meisten Besitzer einer Digitalkamera werden die Bilder zunächst mit ihrem herkömmlichen Tintenstrahler ausdrucken. Das ermöglicht schnelle, meist recht gute Ausdrucke auch in größeren Formaten. Bei häufiger Nutzung sind Fotodrucker eine Alternative, die auch ohne PC funktionieren. In der Qualität konnten aber nicht alle überzeugen. Auf „klassischem“, also chemischem Wege entwickelte Digitalbilder waren bei unseren Recherchen meist preiswerter und von besserer Qualität.

Eine vielversprechende Technik sind Orderstationen mit angeschlossenen Minilaboren (siehe Tabelle), wie wir sie vor allem bei Fotoeinzelhändlern fanden. Sie vereinen Schnelligkeit und Qualität zu akzeptablen Preisen. Der Kunde kopiert die Dateien von CD-Rom oder Speicherkarte in die Station. Im günstigsten Fall kommen die ersten Abzüge bereits nach fünf Minuten aus dem Minilabor. Die Prints entsprechen „herkömmlichen“ Abzügen und kosten etwa 35 bis 46 Cent. Hinzu kommen allerdings pro Auftrag Bearbeitungskosten von etwa drei Euro.

Wer mehr Zeit hat, bringt seine Digitalbilder wie bisher zur Entwicklung in eine Drogerie. Statt eines Films gibt er dort nur seine selbst gebrannte CD-Rom ab. Nach einigen Tagen sind die Bilder fertig. Sie kosten pro Abzug ab 18 Cent, zuzüglich Bearbeitungskosten von ein bis drei Euro.

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