Papierformate: Bild ist nicht gleich Bild

Abzüge von digitalen Fotos sind manchmal ein paar Zentimeter größer oder kleiner als bestellt, haben weiße Ränder oder zeigen nicht das vollständige Motiv.

Die üblichen Abzüge vom Kleinbildformat (zum Beispiel 10 x 15 Zentimeter) haben ein Seitenverhältnis von 2 : 3. Das heißt: Die längere Seite ist anderthalb mal so lang wie die Kürzere (3 : 2  = 1,5). Die meisten Fotos von Digitalkameras besitzen jedoch ein anderes Seitenverhältnis. Sie nehmen ihre Bilder oft im Verhältnis 4 : 3 auf. Das entspricht dem eines gängigen Computermonitors.

Der Faktor zwischen langer und kurzer Seite beträgt dann 1,33 (4 : 3  = 1,33). Daraus ergibt sich aber ein anderes Papierformat. So werden dann zum Beispiel aus den herkömmlichen 10 x 15 Zentimetern 10 x 13,3 Zentimeter.

Um ein solches Bild trotzdem in das klassische Format zu bringen, wird es eingepasst und es entstehen weiße Ränder. Oder es wird ein Bildausschnitt gewählt und entsprechend vergrößert. Dann hat das Foto zwar keine Ränder, dafür fallen aber einige Bildinhalte weg.

Eine interessante Alternative ist die Formatbelichtung. Hier wird eine Seite mit einem Wert festgelegt, den der Kunde selbst vorgibt (9, 10, 13, 20). Der andere Wert ergibt sich dann anhand der tatsächlichen Größe. Das Fotopapier wird anschließend zugeschnitten. Diesen Service bieten aber nicht alle Händler an. Bei den Onlinediensten fand sich die Option Formatbelichtung gar nicht. Dafür bieten sie oft spezielle Papierformate im Seitenverhältnis 4 : 3 an.

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