Digitaler Bilderrahmen Schnelltest

Penny verkaufte in der vergangenen Woche (Donnerstag, 27.11.) einen digitalen Bilderrahmen für 79,99 Euro. Ein günstiges Weihnachtsgeschenk? Der Schnelltest klärt auf.

Bilderrahmen en vogue

Mein Haus, mein Auto, meine Frau: Ob als Statussymbol auf dem Büroschreibtisch oder als moderner Wechselrahmen fürs Wohnzimmer, digitale Bilderrahmen sind derzeit en vogue. Nicht nur bei Angebern. Das digitale Spielzeug kommt auch bei Oma gut an. Auf der Anrichte wechseln die Familienbilder damit im Minutentakt. Wer mag, nimmt den digitalen Bilderrahmen mit zum Kaffeekränzchen und zeigt damit seine Urlaubsbilder. Fotoalbum überflüssig.

Gute Rahmen bringen TV-Qualität

Der Bilderrahmen von Penny könnte ein gutes Weihnachtsgeschenk sein. Preisgünstig ist er schon mal: 79,99 Euro. Mit 17-Zentimeter-Bildschirm. Digitale Bilderrahmen in dieser Größe kosten sonst meist über 100 Euro. Der Bildschirm von Penny hat allerdings nur eine Auflösung von 480 mal 234 Punkten. Das ist recht wenig. Gute digitale Bilderrahmen erreichen etwa Fernsehqualität. Sie liefern meist 800 mal 480 Punkte.

Brauchbare Bilder

Fernsehqualität erreicht der Bilderrahmen von Penny nicht. Die Farben sind recht blass, der Farbraum ist klein, der Schwarzwert zu hell. Die Glasoberfläche spiegelt stark. Immerhin ist der 17-cm-Bildschirm aber ausreichend hell. Farb- und Helligkeitsverteilung sind ohne Tadel. Für die geringe Auflösung liefert der Bilderrahmen brauchbare Bilder. Zumindest, wenn das Format der Aufnahmen zum Bilderrahmen passt. Tipp: Stellen Sie die Kamera wenn möglich schon bei der Aufnahme auf das 16:9-Breitbildformat des Bilderrahmens ein.

Wenig natürlich

Deutlich schlechter ist das Bild von unten betrachtet. Ein Effekt, der alle digitalen Bilderrahmen trifft. Die Aufnahmen erscheinen von unten zu dunkel. Wer den Bilderrahmen ins Hochformat dreht, dreht auch den Dunkeleffekt auf die Seite. Im Querformat ist der Blickwinkel von den Seiten aber gut. Von oben auch. Bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen macht der Bilderrahmen von Penny jedoch keine gute Figur. Das Bild wirkt hier gräulich und verwaschen. Knallige Farben wie orange übersteuert der Rahmen dagegen. Auch das ist wenig natürlich.

Kein Multimedia

Für Multimediafans kommt der Bilderrahmen von Penny nicht in Frage. Das Gerät liest nur Standard jpg-Dateien. Andere Bildformate versteht er nicht. Bewegte Bilder und Ton sind für den Penny Rahmen eine fremde Welt. Die Kopplung mit dem PC funktioniert dagegen ohne Tadel. Über den Mini-USB-Anschluss lassen sich Bilder aufspielen und der Bilderrahmen dient als Kartenleser für den PC. Alles in allem ist das Modell von Penny aber nur Mittelmaß. Noch ein Tipp: Schalten Sie den Bilderrahmen ab, wenn Sie ihn nicht benutzen. Im Standby-Betrieb verbraucht der Rahmen immerhin 2,9 Watt.

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