Digitale Vermögens­verwaltung Meldung

Robo. Keine Maschine in Berater­gestalt, sondern ein Computer­programm, das Anlegergeld verwaltet.

Auch die fleißigsten Vermögens­verwalter haben irgend­wann Feier­abend – nicht so die Robo-Advisors, auto­matisierte digitale Vermögens­verwalter. Mit dem Fidelity Wealth Expert und Zeedin kommen gleich zwei neue Robos auf den Markt. Finanztest stellt die Neulinge vor und ordnet sie kurz ein.

Fidelity Wealth Expert

Beim Fidelity Wealth Expert sind Anleger ab 10 000 Euro dabei. Insgesamt kostet der Robo zwischen 1,13 und 1,23 Prozent pro Jahr – das ist relativ teuer im Vergleich (siehe Test Robo-Advisors). 0,55 Prozent kostet die Vermögens­verwaltung pro Jahr, was für kleine bis mitt­lere Anla­gebeträge günstig ist. Hinzu kommen jähr­lich 0,58 bis 0,68 Prozent an Gebühren für die Fonds. Für aktiv gemanagte Fonds ist das wenig, verglichen mit ETF jedoch viel. Fidelity nutzt für die Vermögens­verwaltung Expertise externer Manager.

Zeedin

Hinter dem Robo-Advisor Zeedin steckt die Privatbank Hauck&Aufhäuser. Die Mindest­anlagesumme beträgt 50 000 Euro. Anleger können sich für eine fonds­gebundene Vermögens­verwaltung entscheiden, für höhere Beträge gibt es auch klassische und ethische Vermögens­verwaltung – jeweils mit Einzel­titeln. Die fonds­gebundene Variante kostet für Beträge unter 150 000 Euro 1,01 Prozent pro Jahr – das liegt im Mittel­feld. 0,75 Prozent davon beträgt die Pauschale für den Robo, rund 0,26 Prozent kosten die Anlagen – darunter meist ETF, aber auch Zertifikate und Gold ETC. Für höhere Beträge ist die Pauschale nied­riger.

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