Digitale Rechteverwaltung Meldung

Wer bei Onlineportalen wie Musicload oder iTunes Musik kauft, kommt um ein Kürzel nicht herum: DRM, das steht für „Digital Rights Management“. Oder „Digital Restrictions Management“, wie Kritiker übersetzen, denn es geht darum, technisch zu beschränken, was der Nutzer mit den Musikdateien anfangen kann. So lassen sich Songs von Musicload zum Beispiel nur auf drei verschiedenen PCs anhören. Kommt irgendwann ein neuer Rechner hinzu, sind die Musikdateien darauf wertlos. Stücke von iTunes laufen dagegen auf bis zu fünf Rechnern, und man kann ihre Lizenzen für einzelne PCs „zurückgeben“ und auf andere übertragen. Dafür lassen sie sich unterwegs nur auf wenigen iTunes-kompatiblen Playern abspielen. Wen solche Einschränkungen stören, für den ist die gute alte CD oft der bessere Weg zur Musik – so lange sie nicht kopiergeschützt ist.

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