Express-Service vor Ort schneidet oft schlechter ab

Digitale Fotos vom Händler vor Ort sind oft weniger gut als online bestellte – jeder zweite von uns begutachtete Abzug war unbefriedigend, bei Onlineanbietern nur jeder zehnte. So das Ergebnis einer Stichprobe bei 44 Händlern mit digitalem Express-Service in zehn Städten, vom Fotogeschäft bis zum Elektronikmarkt. Erstaunlich, weil sowohl die Großlabore, die für die Onlineanbieter entwickeln, als auch Bilderdienste vor Ort die gleiche Technik einsetzen, so genannte Minilabs. Anhand der digitalen Bilddaten belichten sie das Fotopapier. Dann wird mit Chemie entwickelt wie früher auch. Möglich, dass es bei der Wartung Unterschiede gibt. Dafür spricht, dass wir auch beim Händler Spitzenqualität fanden – leider war dies eher die Ausnahme.

Andererseits: Im Laden kann man die Bilder direkt von der Speicherkarte einlesen. Kein heimischer PC nötig, keine langen Übertragungszeiten. Oft sind die Bilder schon nach einer Stunde fertig. Wer diesen Service bevorzugt: Erst mit ein paar Bildern ausprobieren, ob die Qualität stimmt – und der Preis. Für einen Abzug 10 mal 15 zahlten wir zwischen 30 Cent und 1 Euro.

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