So kommen Sie zu guten Digitalbildern: Tipps

Gute Kamera. Nicht nur Pixel zählen, auch die Optik. 400 Euro müssen Sie anlegen.

Gute Fotos brauchen Platz. Auf ausreichend große Speicherkarte achten (32 MB und mehr) oder Ersatzkarte kaufen. Misslungene Fotos löschen.

Richtige Auflösung. Die Pixelzahl sagt weniger über die Bildqualität aus als darüber, wie groß das Papierbild sein kann. Bis 10 mal 15 Zentimeter reichen zwei Megapixel meist völlig aus. Vorsicht: Digitalzoom vermindert Auflösung.

Geringe Komprimierung. Bedeutet beim üblichen JPEG-Dateiformat mehr Qualität (und größere Dateien). Die beste Bildqualität wählen, für die der Platz auf der Speicherkarte ausreicht.

Bildverarbeitung am PC. Das Programm liegt der Kamera bei oder wird extra gekauft. Vorsicht: Beim JPEG-Format wird bei jedem Speichern erneut komprimiert. Deshalb bei mehrstufiger Bildbearbeitung auf verlustfreies Format wie TIFF umsteigen. Erst am Ende wieder als JPEG speichern. Für die richtige Farbwiedergabe vorher den Bildschirm kalibrieren. Dabei hilft das Digital Quality Tool der Fotoindustrie (unter www.cipho.de).

Hochladen per Internet. Beim HTML-Upload die Bilder einzeln auswählen, dann übertragen. Beim Java-Upload können mehrere Bilder gleichzeitig ausgewählt und übertragen werden. Allerdings muss zuvor Java aktiviert sein. Ein so genannter Client ist ein Programm des Anbieters, das bei der Bestellung hilft (vorher her­unterladen). In jedem Fall die Bild- und Dateigröße so wählen, dass sie im „optimalen“ Bereich liegt (wird meist angezeigt). Bilder nicht zusätzlich optimieren lassen, oder es erst mit wenigen Bildern ausprobieren.

Reklamieren. Ob im Internet oder beim Händler: Reklamieren Sie farbstichige oder fehlbelichtete Abzüge.

Aktuelle Preise für digitale Fotos. Gibt es ab jetzt in unserem Infodokument. Fototipps auch unter www.agfanet.de, www.klasse-fotos-von-digital.de und www.digitalkamera.de.

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