Digitale Filmentwicklung Meldung

Karstadt und Foto Quelle wollen herkömmliche und digitale Fotografie vereinen. In einer Karstadt-Filiale in München stand erstmals eine „Digipix-Selbstbedienungsstation“, die in rund 20 Minuten von Farbnegativfilmen (Format 24 x 36) digitale Abzüge anfertigt. Zu diesem Zweck legt der Kunde einen belichteten Film in ein Fach. Die Station benetzt ihn mit einer speziellen Entwicklungsflüssigkeit. Dann wird der Film gescannt. Nach wenigen Minuten kann der Kunde die Bilder auf einem Monitor betrachten, sie auswählen, ihre Größe bestimmen und den Druckauftrag erteilen. Zusätzlich zu den Abzügen erhält er einen Index-Print und eine CD, die jedes Foto in drei verschiedenen Auflösungen enthält.

Doch die Qualität konnte bei Probeversuchen von test nicht überzeugen. Die Ausdrucke waren recht blass und rosastichig. Auch die auf CD gebrannten Dateien ergaben nur Bilder, die an die Auflösung konventioneller Fotos nicht heranreichen. Fatal: Die Fehler lassen sich nicht beheben, da der Film beim Bearbeiten zerstört wird.

Die interessante, aber noch zu verbessernde Technik kostet im Grundpreis 5,99 Euro (Filmbearbeitung und CD). Hinzu kommen für Ausdrucke im Format 10 x 15 Zentimeter jeweils 39 Cent. Insge­samt macht das für 24 Bilder stolze 15,35 Euro. Entwicklung und Abzüge auf bewährtem Weg kosten nur etwa halb so viel.

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